Wundinfektion

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Unter einer Wundinfektion versteht man den Eintritt von Mikroorganismen in eine Wunde mit den charakteristischen Zeichen einer lokalen Entzündung. Das sind: Rubor, Calor, Schwellung,Dolor und die Functio laesa.

Wundinfektionen stehen bei den nosokomialen Infektionen an vorderer Stelle. Ursachen sind auch die eigentlich vermeidbaren Lücken im hygienischen Verhalten der beteiligten Berufsgruppen in Medizin und Pflege.

Spezifische Wundinfektionen sind: Gasbrand und Tetanus

Therapie[Bearbeiten]

Die chirurgische Basistherapie besteht aus einer Wundrevision mit Säuberung und Spülung der Wunde sowie einem Debridement des nekrotischen Gewebes.

Stark nässende Wunden können zusätzlich durch eine Wunddrainage entlastet werden.

Die weitere Versorgung besteht in einem täglichen Verbandwechsel mit sterilem, antiseptischem Verbandmaterial.

Hintergrund[Bearbeiten]

Eine lokale Wundinfektion lässt sich durch eine konsequente Therapie gut behandeln. Bei einer phlegmonösen Ausbreitung kann es zur Sepsis mit hohem Fieber und Schüttelfrost kommen.

Siehe auch[Bearbeiten]

Link[Bearbeiten]

Rechtsfragen in der Wundversorgung: [1]