Wundheilung

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Der Körper ist in der Lage, Defekte im Gewebe (Wunden) durch Wundheilungsprozesse zu verschließen. Ist der Normalzustand des Gewebes wiederhergestellt, spricht man von einer vollständigen Regeneration.

Nicht immer jedoch sind die Regenerationsprozesse vollständig. Wird die Oberhaut (Epidermis) bis in die tiefer gelegene Lederhaut (Dermis) hinein verletzte, kommt es zur Zerstörung des gefäßreichen Bindegewebes, das bei der Wundheilung für den spezifischen Zellersatz zuständig ist. In diesem Fall und darüber hinaus immer dann, wenn Zellen von so genannten Ruhegeweben (Herzmuskulatur, bestimmte Nervengewebe) untergegangen sind, die sich nicht mehr erneuern können, wird der entstandene Defekt durch funktionell minderwertiges Ersatzgewebe (Bindegewebe) aufgefüllt, das schwächer durchblutet und weniger unvollständige Regeneration wird die Wunde in kurzer Zeit geschlossen und so vor dem Eindringen von Krankheitserregern geschützt. Unterschieden werden primäre und sekundäre Wundheilungsprozesse.

Ihrer Förderung und ihrer Beobachtung (Überwachung) dient der regelmäßige Verbandwechsel. Er ist hygienischen Regeln unterworfen, um eine Sekundärinfektion möglichst auszuschließen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Wundheilungsphasen

Die 5 Phasen der Wundheilung:

Die Hämostastische Phase wird häufig mit zur Inflammationsphase gezählt. Die Maturationsphase wird oft auch zur Reparativen Phase bzw. Epithelisierungsphase gezählt.


Die Unterteilung in primäre und sekundäre Wundheilung hat nur mit der Entstehung der Wunde zu tun. Der Ablauf der Wundheilung erfolgt in der gleichen Reihenfolge. Bei der Sekundären Wundheilung wird sie aber durch Komplikationen evtl. verzögert.

Auch die Unterteilung in septische oder aseptische Wunde ändert an dieser Reihenfolge zunächst nichts.

[Bearbeiten] Primäre Wundheilung

Liegen die Ränder einer Wunde so aneinander, dass die verschiedenen Schichten der Haut bzw. Schleimhaut auf beiden Seiten des Wundspaltes genau auf gleicher Höhe stehen, wachsen diese Schichten relative rasch wieder zusammen. Dies wird bei Operationswunden meistens der Fall sein.

Hierfür darf die Wunde allerdings nicht mit Krankheitserregern infiziert sein.

Auf der Oberfläche der Wunde erscheint Schorf, der nach einigen Tagen abgestoßen wird(je nach Wundausmaß etwa nach 4 bis 12 Tagen). Darunter liegt eine strichförmige, zunächst rosafarbende Narbe. Innerhalb weniger weiterer Wochen nimmt sie die Farbe der übrigen Haut an und ist kaum noch sichtbar.

Bei chirurgischen Eingriffen wird grundsätzlich versucht, durch bestimmte Techniken die Voraussetzungen für eine primäre Wundheilung Operationswunde zu schaffen.


[Bearbeiten] Entzündungsphase

Man nennt dieses Phase auch Inflammationsphase oder auch Exsudationsphase

[Bearbeiten] Proliferations- / Granulationsphase


[Bearbeiten] Reparations- / Epithelisierungsphase

[Bearbeiten] Sekundäre Wundheilung

Bei den meisten nicht chirurgisch gesetzten Wunden liegen die Wundränder nicht genau aneinander, da beispielsweise Gewebeteile abgestorben (siehe Débridement) sind bzw. fehlen.

Solche Wunden infizieren sich leicht mit Krankheitserregern. Die Wundheilungsprozesse sind in diesen Fällen langwieriger und führen häufig zu einer eher breiten, eingezogenen Narbe, die für den Betroffenen eine starke kosmetische Beeinträchtigung bedeuten kann.

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Siehe auch


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