Wundanamnese

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Bei der Wundanamnese wird nach Einflussfaktoren gesucht, die die Wundentstehung oder den Heilungsprozess beeinflussen. Sie können unterteilt werden in:

  • lokale Faktoren (exogen-lokale, extrinsische Einflüsse)
  • patientenspezifische Faktoren (endogen-systemische, intrinsische Einflüsse) - auch personengebundene Einflüsse

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] lokale Faktoren

[Bearbeiten] patientenspezifische Faktoren

[Bearbeiten] Lebensalter

[Bearbeiten] Ernährungszustand

Die Reparation chronischer Wunden ist ein energieintensiver Prozess. Eine bedarfgerechte Zufuhr von Nährstoffen ist für den Ablauf der physiologischen Stoffwechselvorgänge zur Wundheilung von elementarer Bedeutung! Laut DG-Empfehlung liegt der Kalorienbedarf einer über 65 Jahre alten Person bei durchschnittlich 1800- 1900 Kcal am Tag; das sind z.B. 2 kg Kartoffeln oder 3 Liter Milchsuppe, 2,4 kg Joghurt, 1,2 kg Rindfleisch. Der Proteinbedarf eines gesunden normalen Menschen liegt bei ca. 0,8 pro kg/KG pro Tag. Der Proteinbedarf eines Menschen mit einer Wunde, bei der ständig Protein durch Wundexsudat verloren geht (von beispielsweise 50 mg pro Tag), liegt bei 1,25 - 1,5 pro kg/KG pro Tag.

Deshalb ist eine ausgewogene Ernährung bei Personen mit Wunden wichtig. Zu dieser gehören:

Makronährstoffe dienen in der Wundheilung als Wachstumsfaktoren zur Energiebereitstellung und Stoffwechselaktivität.
Mikronährstoffe dienen in der Wundheilung zur Kollagensynthese, Immunantwort und zum Zellwachstum; die Gerinnung wird davon beeinflusst sowie der Sauerstofftransport.

Einige Nährstoffe sollten näher erläutert werden:

Vitamin-C-reiche Nahrungsmittel sind u.a. Sanddornbeeren, schwarze Johannisbeeren, Broccoli, Stachelbeeren.

Ernährungsstatus Das Deutsche Institut für Ernährungsmedizin und Diätetik geht davon aus, dass z.Zt. 80% der älteren Patienten in Kliniken und Heimen fehlernährt sind. Häufig liegt eine Mangelernährung bzw. Malnutrition vor. Einseitige Ernährung oder ein hoher Bedarf an Nährstoffen wie z.B. bei einer Wunde oder bei Tumorerkrankungen führt daher zum Mangel an Mikronährstoffen und/oder Makronährstoffen; Wunden heilen dann sehr langsam oder gar nicht. Der Mangel an Nährstoffen muß so schnell wie möglich behoben werden. Eine Umstellung der Ernährung reicht oftmals nicht aus und es muss medikamentös substituiert werden.

[Bearbeiten] Immunstatus


[Bearbeiten] Begleiterkrankungen (akute oder chronische)

Folgende Erkrankungen können die Wundheilung störend beeinflussen:


[Bearbeiten] Arzneimittel

[Bearbeiten] Psychozoziale Faktoren / Lebensweise

Wundheilungsfördernde Faktoren:

eher negativ wirkende Faktoren:

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Literatur


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