Wissenschaftstheorie

Aus PflegeWiki

Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Wissenschaftstheorie (engl.: philosophy of science) ist ein Bereich der Philosophie, der sich mit der Wissenschaft beschäftigt, insbsondere mit Definitionen von Wissenschaftlichkeit bzw. Formen wissenschaftlicher Erkenntnisgewinnung und -sicherung und den Möglichkeiten, die Definitionen oder Formen zu rechtfertigen, sowie mit der Frage nach der sozialen Funktion von Wissenschaft beschäftigt.


Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte der Wissenschaftstheorie

Die erste Wissenschaftstheorie liefert Aristoteles mit seiner Schrift Analytica Posteriora. Er unterteilte die Wissenschaft in drei Bereiche:

  1. Die theoretische Wissenschaft betrachtet das, was unabhängig vom Menschen ist und keinen äußeren Zweck außer der Erkenntnis selbst besitzt. In sie fällt vor allem die Physik und die Metaphysik.
  2. Die praktische Wissenschaft thematisiert das, was im Bereich der menschlichen Handlungen liegt, was aber nichts außer der Handlung selbst hervorbringt. Hierein fällt vor allem Aristoteles' Ethik und die Politik.
  3. Die poietische Wissenschaft untersucht das, was im Bereich der menschlichen Tätigkeiten liegt und hierbei ein Objekt hervorbringt.


[Bearbeiten] Beispiel Galileo Galilei

Galilei hat erstmals der empirischen Forschung "den Weg bereitet":

  1. wissenschaftliche Revolution: weg vom ptolemäischen Modell (Erde ist Mittelpunkt der Welt)
  2. methodischer Streit: inwieweit ist empirische Forschung als Methode akzeptabel (im Gegensatz zur Disputation)
  3. Wahrheit: "empirische Wahrheit ist schnell schal-gewordene Wahrheit (Hegel)" (vgl. "es regnet - jetzt nicht mehr").
  4. Geltung: auf Zeit ? "Wahrheit ist ein Kind der Zeit"



[Bearbeiten] Unterschiede


[Bearbeiten] Grundannahme

Empirisch ermittelte Wahrheit ist keine ethisch-freie Wahrheit.


[Bearbeiten] Reflexion des Wissens

Wissenschaftstheorie ist die Reflexion auf Wissen und seine Geltungsbedingungen in der Praxis. Man unterscheidet:

  1. Reflexion über wissenschaftliches Wissen
    • (Gallileo... Physik...)
    • formale Logik (1+1=2)
  2. Reflexion über praktisches Wissen = eher Können als Wissen (Wissen des Experten, Wissen welches man nicht nachlesen kann)
    • praktische Logik des Alltagsdenken = eigene Logik, welche nicht den Gesetzen der formalen Logik folgt (z.B.: "eigentlich würd ich lieber wieder nach Hause, aber ich muss ja hier im Pflegeheim bleiben."
    • (vgl. Benner "Stufen zur Pflegekompetenz", Kapitel "Die Entdeckung des klinischen Praxiswissens")



Diser Artikel ist unvollständig

Beurteilung: Dieser Artikel ist sehr kurz oder unvollständig, und sollte noch erweitert werden. Falls Du etwas zu diesem Thema weißt, dann sei mutig und füge Dein Wissen hinzu.


[Bearbeiten] siehe auch

Aristoteles - Forschungsethik - Forschungsmethodik


[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

Persönliche Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Werkzeuge