Wach sein und schlafen

Aus PflegeWiki

Wechseln zu: Navigation, Suche

Wach sein wird oft mit Bewusstsein und Intelligenz gleichgesetzt – jedoch kennen Pflegende einige Krankheitsbilder oder Behinderungen, bei denen diese Begriffe bereits eine Unterabteilung von „Wach-Sein“ darstellen und sie eben nicht vollständig umfassen:

Gestörter Schlaf und gestörtes Wach-Sein sind anerkanntermaßen eine Herausforderung an die Pflege. Lässt sich dieser Zustand bei einer Person ohne ärztliches Eingreifen bessern oder nicht? Die folgenden Antworten werden nicht so eindeutig wie die Frage an die Pflegenden sein, aber zeigen, dass Pflege viel zu einer Besserung beitragen kann.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Einleitung:

Wer schläft, sündigt nicht, sagt der Volksmund. Ist umgekehrt an der Sünde überprüfbar, ob jemand wach ist? In der Pflege gelten jedenfalls andere Kriterien für „Wach sein“ und „Schlafen“ . Allerdings wird uns allen oft erst durch eine Störung die Wichtigkeit von beiden klar. Im ATL / AEDL – Konzept wird bei beiden gefragt, ob die zu pflegende Person dabei auf Hilfe angewiesen ist oder beides total selbständig steuert.

Die Problematik für Pflegerische Berufe liegt darin,dass der gesunde Zustand interindividuell über eine beachtlich weite Bandbreite als normal gilt. Ein Hilfebedarf kann deshalb leicht unter- oder überschätzt werden. Wo soll Pflege aktiv werden, wenn die/der KundIN, PatientIn es nicht selbst wünscht/wünschen kann?

Schlecht geschlafen hat fast jeder schon einmal. Für etwa 20 % aller Menschen geht die Schlafstörung nicht vorüber, sondern beeinträchtigt ihr Befinden und ihre Leistungsfähigkeit am Tage. Ältere Menschen, insbesondere Frauen, leiden im Vergleich zum Durchschnitt der Bevölkerung vermehrt unter Schlafstörungen.

[Bearbeiten] Schlaf - Pfleg. Aufgaben und Krankenbeobachtung

[Bearbeiten] Primäres pflegerisches Interesse

Das pflegerische Interesse ist, dass für die pflegebedürftige Person genug Ruhe- und Traumphasen zur Erholung von Psyche und Körper im Tag-Nacht-Wechsel zustande kommen. Das subjektive Empfinden kann dabei als Beobachtungskriterium evtl. entfallen. Objektive Kriterien sind die Anzahl und Qualität der Wachphasen, die geistige und die körperliche Leistungsfähigkeit im Vergleich mit dem Zustand vor der Erkrankung. (Da Schlaf ohne neurologische Diagnostikverfahren nicht messbar ist, muss in der Pflege als Beobachtungskriterium das Gegenteil von Schlaf genutzt werden.)

Der Begriff Schlafhygiene fasst die Lebensgewohnheiten und Verhaltensweisen zusammen, die einen gesunden Schlaf fördern oder stören können.

[Bearbeiten] Beobachtungsaufgaben, Krankenbeobachtung zum „Schlafen“

sind dabei insbesondere:

Die Müdigkeit liegt wie eine schwere Decke über den Gliedern, über jeder Bewegung und über jedem Gedanken. Und nur noch ein Gedanke kreist im Kopf: schlafen, schlafen, schlafen, schlafen,… In der BRD kennen rund 1,5 Mio Menschen dieses bleierne Gefühl. Chronisches Müdigkeitssyndrom (abgek. CSF = Chronique fatique syndrom; siehe wikipedia.de unter Chronisches Müdigkeitssyndrom ); davon sind weltweit ca. 1,5% der gesamten Bevölkerung betroffen.

[Bearbeiten] Pflegerische Ziele

sind je nach der Ausgangssituation

[Bearbeiten] Pflegerische Hilfeleistung, Leistungen

Zunächst ist es wichtig, zu wissen, dass "normal" sehr verschieden sein kann. Die übliche Schlafdauer, wenn nicht ein Wecker oder die Erfordernisse der Arbeitswelt uns stören (z.B. nächtliche Bereitschaftsdienste o.ä.), liegt zwischen 6 und 9 1/2 Stunden oder nach einigen Angaben enger zwischen 7-9 Stdn. Das individuelle Schlafbedürfnis wird wahrscheinlich durch Erbfaktoren beeinflusst. Es wird von einer Variationsbreite von 4/5 bis 10/12 Stdn. berichtet, ohne dass es zu Schlafstörungen gekommen wäre. Im laufe des Lebens änderst sich das Schlafbedürfnis. Je älter wir werden desto weniger Schlaf benötigen wir "Senile Bettflucht".

Faktoren die den Schlaf beeinflussen:

 * Angst
 * Stress
 * Trauer
 * schlechtes Gewissen
 * Alter
 * Krankheit
 * Schmerz
 * Aktivität
 * Essen und Trinken
 * Bett (zu hoch, zu weich oder hart)
 * Licht
 * Lärm 
 * Mitpatienten
 * Kontrollgang der Pflegekraft
 * Temperatur


Was fördert das Einschlafen: Um das einschlafen zu erleichtern sollten Schlafrituale angewendet werden z.B. etwas Vorlesen, ein "Betthupferl", Musik, Entspannungsübungen. Es sollten auch die oben genannten Einflußfaktoren berücksichtigt werden d.h. bei Schmerzen eine geeignete Therapie. Bei älteren Menschen sollte darauf geachtet werden das Bewegungsmangel Schlafstörungen auslösen kann.

In der Stationären Pflege sollte darauf geachtet werden das bei den Kontrollgängen die Bewohner nicht aufgeweckt werden. Licht vom Gang oder Taschenlampe nützen, leise das Zimmer betreten und verlassen.


in zweiter Linie:

[Bearbeiten] Elemente aktivierender Pflege

Darunter verstehen wir in dieser ATL / AEDL vor allem dass die betroffene Person in die Lage versetzt werden soll, ihr Schlafbedürfnis selbst zu erkennen und zu steuern. Dazu dienen ...

dazu auch: Anforderungen an ein Bett

Liegefläche: mind. 10 cm länger, als die Person groß ist. Seine Sitzhöhe zwischen 42-53 cm – besser etwas höher als die Kniehöhe – dadurch wird das Aufstehen erleichtert. Breite mind. 80-90 cm. Die Polsterung soll eher fester sein. Lange Gewöhnung kann allerdings dazu eine Kontraindikation darstellen. Wenn der Schlaf gut ist, sollte am Bett nichts verändert werden.

Polster in der Kopf-/Halspartie: Keine besonderen Erkenntnisse außer der individuellen Gewohnheit: also 25x25 (oft Kosenamen wie Fritzchen) oder 60x60 cm (flach oder straff gefüllt). In anderen Regionen der Welt gibt es viele von unseren Normen abweichende Gewohnheiten, ohne dass es dort zu Schlaflosigkeit geführt hätte. Die hohe Position von Schultergürtelpartie und Rückenpartie wird oft als Atmungserleichterung bevorzugt. Dann kann eine leicht verstellbare Rücken-Lehne sinnvoll sein.



[Bearbeiten] Pflegerische Arbeitsorganisation

erfordert dabei insbesondere …

[Bearbeiten] Mitwirken bei ärztlicher Diagnostik und Therapie

besteht dabei insbesondere aus …

[Bearbeiten] Querverweis / Verbindung zu anderen ATL / AEDL

dabei sollte insbesondere berücksichtigt werden, dass …

Biographe, Gewohnheiten, Architektur (wie war die eigene Wohnung ausgestattet, Ausrichtung zum Tageslicht und ... )


[Bearbeiten] siehe auch


[Bearbeiten] Literatur


[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Tips und andere Anregungen

Diser Artikel ist unvollständig

Beurteilung: Dieser Artikel ist sehr kurz oder unvollständig, und sollte noch erweitert werden. Falls Du etwas zu diesem Thema weißt, dann sei mutig und füge Dein Wissen hinzu.


Schlafstörungen: Ein guter Tipp gegen Schlafstörungen soll es sein, wenn man dem Patienten Socken anzieht. Wirkt Wunder! Hm???

Persönliche Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Werkzeuge