Validation

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Validation® bedeutet Wertschätzung

Was ist Validation[Bearbeiten]

"Validation ist eine Methode der verbalen und nonverbalen Kommunikation für alte, verwirrte Menschen, die man über kognitive Impulse, wie zum Beispiel ROT (Realitäts-Orientierungs-Training) nicht erreichen kann. Bei der Validation wird der emotionale Gehalt der Aussagen und des Verhaltens einer Person aufgegriffen und "validiert" (für gültig erklärt) ohne zu analysieren, zu bewerten oder zu korrigieren." („Altenpflege in Ausbildung und Praxis", Ilka Köther/Else Gnamm, 1995)
Validation® wurde von der Sozialarbeiterin und Schauspielerin Naomi Feil, 1990 von Cleveland (USA) nach Europa getragen. Sie entwickelte diese Pflegetechnik aus verschiedenen psychologischen und psychotherapeutischen Modellen, wie der klienten- bzw. personzentrierten Gesprächsführung Carl Rogers und der Theorie der Lebenskrisen Erik Eriksons.
Validation ist:

  • eine Methode, um den Zugang zu dementen, verwirrten und alten Menschen zu ermöglichen und beinhaltet
  • eine bestimmte Form des Eingehens und Reagieren auf die Verhaltensweisen und Äußerungen verwirrter bzw. dementer Menschen
  • eine Grundhaltung, die den alltäglichen Umgang mit dementen Menschen bestimmen kann
  • kann in belastenden Situationen Spannungen reduzieren und Beziehungen ermöglichen

Konzepte[Bearbeiten]

Es gibt unterschiedliche Ansätze der Validation:
1. Validation (Feil)
2. Integrative Validation nach Nicole Richard, ab 1993, Weiterentwicklung der Validation nach Feil.

Siehe auch[Bearbeiten]

Validation - praktische Umsetzung Validation