Umgebungsvisite
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Eine Umgebungsvisite findet im Wohnbereich eines Bewohners einer Pflegeeinrichtung statt, um den aktuellen Zustand der Räumlichkeiten, der Einrichtungsgegenstände und der technischen Ausstattung festzustellen und die Notwendigkeit von Veränderungen zu erörtern. Dabei spielt der Blick auf Ordnung, Sauberkeit und Dekorationsaspekte ebenso eine Rolle wie das Erkennen einer möglichen Sturzgefahr und die Erreichbarkeit von Pflegehilfsmitteln.
Die Umgebungsvisite kann innerhalb einer Pflegevisite stattfinden, bietet sich aber auch vor und unmittelbar nach der Neuaufnahme eines Bewohners an, um seine individuellen Wünsche zügig umsetzen und das Wohnumfeld seinen Bedürfnissen gemäß anpassen zu können.
[Bearbeiten] Technische Ausstattung
Vor allem muss die Notrufanlage auf Funktionstüchtigkeit hin überprüft werden, dazu probiert der Bewohner sie am Besten selbst aus. So ist gleich zu erkennen, ob der Bewohner in der Lage ist, die Anlage zu bedienen. Auch die Beleuchtung muss überprüft werden: zu schwaches Licht erhöht die Sturzgefahr, flackerndes Licht kann nervös machen oder in Einzelfällen sogar einen Krampfanfall auslösen. Kabel müssen intakt sein und dürfen nicht zur Stolperfalle werden, Steckdosen müssen eventuell gesichert werden. Die Heizung und das Warmwasser dürfen nicht zu heiß werden.
[Bearbeiten] Sonstige Ausstattung
Handläufe und Haltegriffe müssen fest montiert sein, der Fußboden nach Möglichkeit rutschfest und ohne Unebenheiten. Möbel, die von der Einrichtung vorgehalten werden, müssen beispielsweise leichtgängige Schubladen haben, die aber nur mit einem bestimmten Mechanismus komplett herausgezogen werden können, um die Verletzungsgefahr zu minimieren. An rollbaren Möbeln müssen Feststellbremsen vorhanden sein.