Tuberkulose

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Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Ursache

[Bearbeiten] Symptome

[Bearbeiten] Allgemeine

[Bearbeiten] Spezielle

Am Ort der Infektion entsteht ein knötchenförmiger Entzündungsherd (= Tuberkel). In der Mitte stirbt das Gewebe ab, es verkäst. Darum herum bildet sich ein Ring von Abwehrzellen des Körpers. Meistens ist auch noch der dazugehörige Lymphknoten tuberkulös verändert,was im Röntgenbild erkennbar ist. Der Entzündungsherd im Gewebe zusammen mit dem Lymphknoten heisst dann Primärkomplex.

Durch Tröpfcheninfektion entsteht meist ein Primärkomplex in der Lunge. Der weitere Verlauf ist von der Abwehrlage des erkrankten Patienten abhängig:

  1. Bei guter Abwehr schreitet die Infektion nicht weiter. Das verkäste Gewebe verkalkt, was einer Heilung gleichkommt. Innerhalb dieses Kalkherdes können aber Tuberkelbakterien überleben und später zu einer erneuten Erkrankung führen, z. B. im Alter oder bei geschwächter Abwehr.
  2. Die Entzündung schreitet weiter. Wenn sie auf einen Bronchus übergreift, so kann das zerfallene Gewebe mit Tuberkelkeime (infektöse Tröpfchen) ausgehustet werden, und zurück bleibt ein Hohlraum = Kaverne mit Bakterien. Der Patient hat eine offene Tuberkulose und ist für die Umgebung ansteckend.
  3. Die Entzündung kann auf die ganze Lunge übergreifen:
    • tuberkulöse Pneumonie, oder auf das Brustfell=Pleuratuberkulose.


[Bearbeiten] Diagnose

[Bearbeiten] Komplikation

Die Tuberkelbazillen werden durch die Lymphbahnen oder auf dem Blutweg in andere Organe verschleppt. Dort verursachen sie Entzündungsherde. Auf diesem Wege entwickeln sich Organtuberkulosen:


[Bearbeiten] Therapie

Vor oder nach Beginn der medikamentösen Behandlung muss via Sputumuntersuchung eine mögliche Resistenz des M. tuberculosis gegen eines oder mehrere der verwendeten Antibiotika labortechnisch geprüft werden. Bei Vorliegen einer Resistenz müssen Anpassungen bei den verwendeten Antibiotika vorgenommen werden.

[Bearbeiten] Pflege

[Bearbeiten] Prophylaxe

Gleichzeitig mit dem ersten Entzündungsverlauf entwickelt sich eine Immunisierung gegen die Tuberkel - bazillen. Es werden Antikörper gebildet.

Die Antikörper können durch die Tuberkulinprobe, z. D. Tine-Test oder Mantoux- Probe nachgewiesen werden. Falls der Patient Antikörper hat, führt die Einspritzung der Tuberkulinlösung in die Haut zu einer positiven Tuberkulinreaktion, die sich in einer entzündlichen Rötung und Schwellung an der Einstichstelle äußert.

Eine positive Tuberkulin-Reaktion heisst demnach. daß die betreffende Person irgendwann in ihrem Leben eine Tbc-Infektion durchgemacht hat, die unbemerkt verlaufen und ausgeheilt ist, oder daß sie geimpft wurde.

Ergibt die Tuberkulin-Probe ein negatives Resultat, so kann die betreffende Person BCG-geimpft werden, damit ihr Körper Antikörper bilden kann und auch immun wird. Dabei werden abgeschwächte Tuberkelbazillen (Bacille - Calmette - Guérin) eingespritzt, so das der Organismus Antikörper bildet.

[Bearbeiten] Weblinks

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