Transnasale Magensonde

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Die transnasale Magensonde wird...


Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Vorbereitung und Platzierung

[Bearbeiten] Gründe für die Sondierung des Magens

  1. Diagnostik
    • Magensaftdiagnostik wie z.B. Magennüchternsekret auf Tbc, pH-Metrie
  2. Therapie
    • Ableitung von Magensaft als Vorbereitung auf OP, prophylaktisch oder postoperativ
    • Magenspülung z.B. bei Intoxikationen
  3. Ernährung
    • enterale Ernährung mittels flüssiger Nahrung unter Umgehung des oro-oesophagealen Bereiches

[Bearbeiten] Indikationen für eine Ernährungssonde

[Bearbeiten] Kontraindikationen

[Bearbeiten] Kontraindikationen für die enterale Ernährung

Intubation und Beatmung sind keine Kontraindikationen für eine enterale Ernährung

[Bearbeiten] Vorteile der enteralen Ernährung


[Bearbeiten] Ernährungssonden

[Bearbeiten] Magensonden (nasogastrische Verweilsonden)

[Bearbeiten] Dünndarmsonden (Jejunalsonde)

[Bearbeiten] Material


[Bearbeiten] Patientenvorbereitung

[Bearbeiten] Durchführung

[Bearbeiten] Patientennachsorge

[Bearbeiten] Psyche des Patienten

Essen und Trinken sind nicht nur Grundbedürfnisse und ordnende Faktoren im Tagesablauf, sondern haben einen hohen Stellenwert in der Gesellschaft. Neben dem Ernähren und Versorgen durch Zuführen von Nährstoffen sind Essen und Trinken auch Zeichen von Lebensqualität, Genuss, Freude und können zudem überaus kommunikativ sein. Patienten, die enteral ernährt werden, können diesem Grundbedürfniss nicht nachkommen und an diesem Ritual nicht teilnehmen. Es wird als überaus belastend empfunden, nicht mehr selbst essen zu können/zu dürfen. Der Geschmacks- und Geruchssinn wird vernachlässigt und somit auch eine Freude wie auch ein Kommunikationsmittel im Leben genommen.

Um der Verarmung des Geschmacks- und Geruchssinnes entgegen zu wirken, bietet sich die orale Stimulation an, die auch die Aspekte wie Geschmack, Geruch, Temperatur, Menge und Konsistenz beinhaltet. Durch die Stimulation werden die Geschmacks- und Geruchsnerven angeregt, intensiviert und zum Differenzieren gereizt.

Da Geruchs- und Geschmackssinn eng beieinander liegen, ist es von Vorteil, die Reizung der Sinne mit verschiedenen Düften anzuregen. Dazu eignen sich Riechfläschchen, Aromaöl sowie auch Bilder, die Assoziationen von Riech- und Geschmackerlebnissen hervorrufen. Der Mundraum kann mit einer weichen Zahnbürste stimuliert werden, welche vorher in einer von dem Patienten bevorzugten Flüssigkeit getränkt wurde. Außerdem leisten verschieden gefüllte Kompressen, getränkte Mulltupfer verschiedener Flüssigkeiten wie Saft, Cola, Tee etc. sowie das direkte Aufbringen von Honig, Nutella oder Marmelade einen hervorragenden Dienst, die Zellen anzuregen. Bei der oralen Stimulation geht es darum, den Patienten an Sinnesempfindungen teilhaben zu lassen und somit etwas "Geschmack" in den Krankenhausaufenthalt zu bringen.

[Bearbeiten] Sondenpflege

Die Sondenpflege beinhaltet die Nasenpflege, den Verbandswechsel und die Reinigung der Sonde an sich.

Nasenpflege:

Material:

Die Nasenlöcher sowie die Sonde werden auf mögliche Borken untersucht. Mit einem befeuchteten Wattestäbchen werden Unreinheiten entfernt, indem die Nasenwand entlang gefahren und drehend herausgezogen wird. Die Borken der Sonde, werden von oben nach unten heraus gewischt. Festere Borken gut mit Vaseline oder Öl einweichen und dann entfernen. Es ist darauf zu achten, dass die Sonde platziert bleibt. Um eine Austrocknung der Nasenschleimhaut zu verhindern, kann etwas Nasensalbe auf die Nasenwand eingetragen werden.

Soor- und Parotitisgefahr:

Patienten, die durch Sonden ernährt werden, haben ein erhöhtes Risiko an Soor- und/ oder Parotitis zu erkranken, a.G. mangelnder Speichelproduktion. Die Mundschleimhaut droht auszutrocknen und ist anfällig für Infektionen. Daher ist eine regelmäßige Mundpflege von hoher Bedeutung. Diese beinhaltet die Reinigung der Zähne durch Zahnbürste und Zahnpasta, sowie gewünschte oder verordnete Mundspülungen, wenn dieses soweit möglich ist. Anderweitig kann man den Mund bei moribunden, spirationsgefährdeten Patienten mit einem, auf eine Pean-Klemme befestigten Mulltupfer auswischen und somit für eine gereinigte, gesunde und befeuchtete Mundschleimhaut sorgen. Die mehrmals durchgeführte Mundhygiene gibt außerdem die Möglichkeit, die Mundhöhle auf Rötungen, Blutungen und Veränderungen zu inspizieren. Eine Taschenlampe und ein Spatel werden evtuell benötigt. Bei Auffälligkeiten sollte man den behandelten Arzt informieren.

Aspirationsgefahr:

Aspiration bedeutet Verschlucken und beschreibt den Vorgang, dass Nahrung in die Atemwege gelangt. Dies kann zu einer Aspirationspneumonie (Lungenentzündung) führen. Bei der Gabe von enteraler Ernährung ist es daher von großer Bedeutung, den Patienten entsprechend zu positionieren und die Speiseröhre über das Niveau des Magens zu bringen, so dass die Nahrung nicht vom Magen in die Speiseröhre zurückfließen kann. Es bietet sich an, den Oberkörper hoch zu lagern, welches ab einem Winkel von 30 Grad Wirkung zeigt. Diese Position sollte auch 30 Minuten nach der Nahrungsverabreichung eingehalten werden, um einen Rückfluss zu verhindern.

Dekubitusgefahr

Dekubitus bedeutet Wundliegen. Es kann dazu kommen, wenn die Sonde auf die Nasenwand drückt. Dies kann sehr schmerzhaft sein. Der tägliche Verbandswechsel gibt die Möglichkeit, Druckstellen frühzeitig zu erkennen und diesen entgegen zu wirken. Daher sollte das Pflaster versetzt aufgeklebt werden und die Sonde nicht unter Zug sein und vorsichtig leicht hin und her gedreht werden.

Verbandswechsel:

Zur Pflege der transnasalen Sonde gehört der tägliche Pflasterwechsel. Das Pflaster sorgt dafür, dass die Sonde nicht verrutscht und wird auf dem Nasenrücken befestigt. Das Pflaster an der Wange des Patienten sorgt dafür, dass die Sonde nicht unter Zug steht!

Material:


Der Verbandswechsel sowie auch die Nasenpflege ermöglichen es, die Sondenlage zu überprüfen. Die Sonde darf weder geknickt sein noch scheuern, da es zu Hautläsionen kommen kann. Diese erweisen sich als sehr schmerzhaft und bergen ein Infektionsrisiko. Das Pflaster, welches zur Fixierung dient, wird ebenfalls täglich gewechselt, um eine Hautirritation zu vermeiden. Dazu wird das alte Pflaster vorsichtig entfernt, um den Sitz der Sonde nicht zu gefährden. Eventuell kann die Lage der Sonde markiert werden. Die Haut wird von eventuellen Pflasterresten gereinigt (dazu eignet sich ein Tupfer, der mit Cutasept besprüht wurde). Während der Pflegemaßnahme sollte die Sonde mit den Fingern oder mit dünnen Pflasterstreifen in Position gehalten werden. Diese sind nach der Maßnahme wieder zu entfernen. Das neue Pflaster sollte nicht auf der alten Stelle platziert werden sondern leicht versetzt, um Rötungen oder allergische Reaktionen zu vermeiden. Zu berücksichtigen ist, dass die Sonde nicht unter Zug ist, um das Wohlbefinden des Patienten nicht zu gefährden. Nach der Pflegemaßnahme wird sich nach dem Wohlbefinden des Patienten erkundigt, die Materialen sachgerecht entsorgt und die Hände werden desinfiziert.

Pflege der Sonde:

[Bearbeiten] Sondenentfernung

[Bearbeiten] Komplikationen

[Bearbeiten] siehe auch

Magensonde

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

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