Sternalpunktion

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Sternalpunktion, diagnostische Punktion des Knochenmarks zur Beurteilung der Knochenmarkzellen bei Erkrankungen des Blutes.

Die Knochenpunktion ist am Sternum, Becken und am Darmbeinkamm durchführbar.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Indikation

[Bearbeiten] Kontraindikationen

[Bearbeiten] Vorbereitung

[Bearbeiten] Ausführung

Nach Desinfektion und Lumbal-Anästesie wird die Sternalnadel (in Höhe des 2. oder 3. ICR in der Mittellinie des Sternums) in den Markraum eingeführt. Nach Entfernen des Mandrins wird die Rekordspritze angesetzt. Vor der Aspiration des Knochenmarks ist der Patient auf den plötzlich einsetzenden, stechenden Schmerz aufmerksam zu machen. Nach Entnahme von ca. 2 bis 3 ml wird die Rekordspritze abgenommen, der Mandrin eingesetzt und die Kanüle entfernt. Die Punktionsstelle wird mit einem sterilen Tupfer und Heftpflaster bedeckt. Bei Patienten mit Leukämie wird die Punktionsstelle komprimiert und mit einem Druckverband versehen, da die Gefahr einer Nachblutung besteht.

[Bearbeiten] Auswertung

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