Staub

Aus PflegeWiki

Wechseln zu: Navigation, Suche

Staub (Mehrzahl: Stäube) ist die Sammelbezeichnung für feinste Partikel, die in der Luft schweben (können) und sich dadurch bei Luftbewegungen weit verteilen können. Staub wird unterschieden von Rauch und Rußpartikeln (z. B. auch beim Rauchen, dem freiwilligen Inhalieren von Rauch).

Staub, d. h. seine festen Teilchen können nach der Partikelgröße oder je nach der Staubart (Entstehung, Ausgangsmaterial) unterteilt werden. Staubteilchen können aus organischen (Blütenpollen, Bakterien, Pilzsporen) oder anorganischen Materialien (Gesteinsstaub, Mineralfasern) bestehen. Eine verbreitete, allgegenwärtige Form von Staub, die aus organischem und anorganischem Material besteht, ist der Hausstaub. Deshalb kann er sowohl Allergene als auch anorganische Schadstoffe umfassen. Im schlimmsten Fall können Fasern bis in die Lungenbläschen gelangen und dort zu Schädigungen führen (zum Beispiel Asbestose, verursacht durch Asbestfasern). Die toxikologische Wirkung beruht vor allem auf den Gehalt an Stoffen wie Blei, Vanadium, Beryllium, Kohlenstoffen und Quecksilber, von denen einige die Entstehung von Krebserkrankungen fördern. Größere sichtbare Zusammenballungen von Hausstaubpartikeln werden auch als „Wollmäuse“ bezeichnet.

Durch Sandstürmen werden riesige Partikelmengen bis weit in die Atmosphäre geschleudert und können teilweise tausende Kilometer vom Quellgebiet entfernt wieder auf der Erde deponiert werden (Beispiel Saharastaub in Europa).

Sowohl in der Hauswirtschaft wie bei der Hygiene in der Pflege geht es um eine Beseitigung vorhandener Staubauflagerungen und um die Prävention vermeidbarer Einträge z. B. durch Luftfilter.

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

Persönliche Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Werkzeuge