Spina bifida

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Die spina bifida ist eine Fehlbildung des Rückenmarks mit Wirbelbogendefekt. Das Nervengewebe wölbt sich vor. Dies kann geschlossen (Spina bifida occulta) oder offen sein(Spina bifida zystica). Ursachen dafür sind unter anderem Infektionen, Rauchen und Alkohol in der Schwangerschaft. Betroffen sind ca. 1-3 Neugeborene von 1000.

Symptome[Bearbeiten]

Komplikationen[Bearbeiten]

Therapie[Bearbeiten]

Durch die Therapie soll erreicht werden, dass der Patient stehen, bzw. laufen kann. Dazu zählen Kontrakturprophylaxe und das Anpassen von Hilfsmitteln wie z.B. Orthesen, Korsetts, spezielle Schuhe und Stützhilfen. Außerdem werden Fehlstellungen unter Umständen operiert.

Am Kinderspital der Universität Zürich sind kürzlich erstmals zwei Feten mit «offenem Rücken», einer im Fachjargon Spina bifida genannten embryonalen Entwicklungsstörung, im Mutterleib operiert worden. Für Europa sei dies ein wichtiger Schritt nach vorn, sagte Martin Meuli, Direktor der Chirurgischen Klinik am Universitätskinderspital, am Donnerstag an einer Pressekonferenz am Kinderspital. Denn bisher sei diese Operationstechnik nur in den USA angewendet worden [1]

Pflege[Bearbeiten]

  • Dekubitusprophylaxe
  • Bewegungsübungen
  • Blasenklopfen / Blasentraining
  • Einmalkatheterismus
  • Obstipation vermeiden --> ballaststoffreiche Kost, Colonmassage, Einläufe, Darm ausräumen, bei Säuglingen beim Wickeln die Beine angewinkelt gegen Bauchdecke pressen.
  • Schutz der evtl. freiliegenden Strukturen vor Infektionen.
  • Bei zusätzlich bestehendem Hydrozephalus auf Hirndruckzeichen achten.

Quellen[Bearbeiten]

  1. http://www.anaesthesie-intensivmedizin.com