Spielanalyse

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Die Spielanalyse ist eine wesentliches Element der Transaktionsanalyse


Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Definition Psychospiel

Ein Psychospiel (nach Berne auch Ränkespiel genannt)

[Bearbeiten] Wie können Spiele aussehen?

Beispiel:

  1. Auszubildende wird bei Ganzwaschung von Stationsleitung massivst kritisiert (Leitung = VerfolgerIn, Auszubildende = Opfer).
  2. Daraufhin verbündet sich eine Pflegekraft mit de Auszubildenden (Pflegekraft = RetterIn) und weist die Stationsleitung in ihre Grenzen (Pflegekraft = VerfolgerIn, Leitung = Opfer).
  3. Danach zeigt Leitung der Pflegekraft ganz massiv die Grenzüberschreitung auf (Leitung = VerfolgerIn, Pflegekraft = Opfer).
  4. Pflegekraft weiß nicht mehr, was sie sagen soll, zieht sich zurück und verschwört sich mit der Auszubildenden gegen die Leitung (Pflegekraft und Auszubildende = VerfolgerInnen).

In Familien und unter Mietparteien kommt es nicht selten im Verlauf der Ränkespiele zu Handgreiflichkeiten und Racheakten bis vor´s Gericht. Nicht selten haben solche Ränkespiele tödlichen Ausgang.


[Bearbeiten] Häufig vorkommende Spiele

Von Seiten der Opfer:


Von Seiten der VerfolgerInnen:


Von Seiten der RetterInnen:


[Bearbeiten] Zweck der Psychospiele

Spiele sind dazu da grundlegende Bedürfnisse des Menschen zu befriedigen:



[Bearbeiten] Ursprung der Psychospiele

Spiele sind erlernte Verhaltensmuster. Ein Spiel beginnt mit einer Abwertung von uns selbst und/oder anderen Menschen und endet mit einem schlechten Gefühl. SpielerInnen suchen und finden intuitiv die passenden PartnerInnen für ihre Spiele.



[Bearbeiten] Woran sind Psychospiele zu erkennen?

  1. Am Ende hat mindestens eine Person, meist haben mehre ungute Gefühle.
  2. Der Ablauf bleibt im wesentlichen gleich.
  3. Die Beteiligten wissen nicht, was da eigentlich läuft (Erwachsenen-Ich fällt aus).
  4. Wird der Vorgang analysiert, so reagieren die Beteiligten allergisch.



[Bearbeiten] Analyse der Spiele

Analyse per Beschreibung der Transaktionen:

Analyse mit Hilfe des Drama-Dreiecks es gibt in Spielen 3 verschiedene Rollen, die von SpielerInnen eingenommen werden können:

Nicht jede helfende Person ist gleich RetterIn. Wichtig dabei ist der manipulative Charakter.

Jede Person hat eine bevorzugte Rolle: RetterIn und VerfolgerIn suchen sich Opfer, Opfer suchen sich RetterInnen und/oder VerfolgerInnen.


Das Besondere ist: innerhalb einer Interaktion können die Rollen wechseln.


[Bearbeiten] Methoden, um Spiele zu beenden

Zunächst hat jeder Mensch die Möglichkeit, nicht mehr abzuwerten und kann es ablehnen, Spiele zu spielen -

Aufgabe der professionellen HelferInnen ist, den KlientInnen zu helfen, ihr natürliches Kind-Ich zu entwickeln. Die KlientInnen sollen sich ihrer bislang unterdrückten Bedürfnisse und Gefühle bewusst werden, die das natürliche Kind-Ich mitteilen möchte. Diese Gefühle und Bedürfnisse sollen sinnvoll ausgedrückt werden. Dann brauchen keine Ersatzgefühle mehr zu Ränkespielen führen.



[Bearbeiten] Siehe auch



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