Sehnerv
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Der Sehnerv, lateinischer Name Nervus opticus, ist der zweite von zwölf vorhandenen Hirnnerven, und zugleich ist er der erste Abschnitt der Sehbahn. Er ist 4,5 cm lang und besteht aus etwa 1 Millionen gebündelten Nervenfasern. Diese Nervenfasern sind Axone der Ganglienzellen der Netzhaut, lat. die Retina, die die optisch wahrgenommenen Reize übertragen.
Der Sehnerv besteht aus drei Abschnitten:
- im Augapfel
- innerhalb der Augenhöhle, lat. Orbita
- im Schädel, lat. Kranium
Die Nervenfasern, die die Signale der nasalen Netzhauthälfte transportieren, kreuzen sich in der Sehnervenkreuzung, lat. dem Chiasma opticum, hin zur anderen Schädelseite. Somit werden Signale von dem rechten Auge zur linken Großhirnhälfte geleitet und vom linken Auge zur rechten Gehirnhälfte (Sehfeld(-ern der Großhirnrinde).
Eine Myelinschicht umhüllt die Nervenfasern und ermöglicht dort eine rasche Verarbeitung/Transport der Signale.
Die innere Netzhaut wird über die Arteriole und Venole zentralis retina mit Blut versorgt.
[Bearbeiten] Pathologie
Der Sehnerv sowie die Netzhaut sind sehr empfindlich. Nach heutigem Wissensstand bedeutet die einmalige Schädigung dauerhaft irreversible Schäden.
Ist der Sehnerv geschädigt kann es zu Krankheiten kommen wie:
- Gesichtsfeldausfällen
- Grüner Star (Glaukom)
- Netzhautablösung (Retinopathie)
- Sehnerventzündung (Neuritis nervi optici)
[Bearbeiten] Weblinks, Literatur
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