Schusswunde

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Die Schusswunde ist eine mechanische Wunde, die durch Geschosse, die aus Schußwaffen abgefeuert werden, verursacht wird. Bei den Geschossen (Projektilen) handelt es sich um stumpfe Körper, die mit hoher Geschwindigkeit auf den Körper auftreffen und zu schwersten Verletzungen führen.

[Bearbeiten] Arten

Man unterscheidet bei den Schusswunden:

[Bearbeiten] Medizinische Versorgung

Bei Schusswunden kommt es häufig zu lebensbedrohlichen Gefäß- oder Organverletzungen, die einer operativen Versorgung bedürfen. Knochen, die von dem Projektil getroffen werden splittern häufig. Zudem sind alle Schussverletzungen hochgradig infektionsgefährdet.

[Bearbeiten] Typen (Rechtsmedizin)

In der Rechtsmedizin unterscheidet man abhängig von der Entfernung des Schusses verschiedene Typen von Schussverletzungen:

Die Waffenmündung liegt beim Schuss auf der Haut auf und mit dem Geschoss dringen auch Pulverreste in die Wunde mit ein. Abhängig davon wie stark die Waffe auf die Körperoberfläche aufgepresst wird ist an der Einschussöffnung evtl. ein Abdruck der Waffenmündung (Stanzmarke) zu finden. Liegt die Haut im Bereich des Einschusses direkt auf Knochen auf (z. B. am Schädel), so verteilen sich die mit dem Geschoss austretenden Pulvergase unter der Haut und führen zur Bildung einer so genannten Schmauchhöhle.
Hier zeigen sich Schmauchrückstände und Pulverkörncheneinsprengungen um den Einschuss herum, es bildet sich ein so genannter Schmauchhof auf der Haut oder der Kleidung.
Beim Fernschuss fehlen Schmauch- oder Pulverrückstände gänzlich.

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