SEE-Studie

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Die SEE-Studie (Sentinel Events Evaluation) ist die erste multinationale wissenschaftliche Untersuchung, die sogenannte Indikator-Ereignisse (Fehler) auf Intensivstationen erfasste und dokumentierte. 2006 wurden auf 205 Intensivstationen pro 100 Patiententagen 38,8 unvorgesehene Ereignisse festgestellt und in fünf Kategorien eingeteilt:

Fehler in Bezug auf

2007 folgte die Sentinel Events Evaluation-II (SEE-2)-Studie. Bei der Medikation (Verordnung und/oder Verabreichung) lag die Fehlerrate bei 10,5 pro 100 Patiententagen; diese Fehlerquelle wurde 2009 in der SEE-Studie 2 genauer untersucht (dazu siehe Artikel: Medikationsfehler auf Intensivstationen).

Die Erkenntnisse aus diesen Studien führten u.a. zur Einführung von Fehlermeldungs- oder Fehlerberichtssystemen innerhalb von Kliniken. Statt Fehlerereignisse - wie bisher oft geschehen - zu leugnen oder zu vertuschen, soll im Rahmen eines Fehlermanagements ein konstruktiver Umgang damit erreicht werden, um dann Fehler in Zukunft weitgehend vermeiden zu können.

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