Runder Tisch Pflege

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Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Renate Schmidt, hatte 2004 gemeinsam mit der Bundesministerin für Gesundheit und Soziale Sicherung, Ulla Schmidt, den Runden Tisch Pflege ins Leben gerufen.


Arbeitsfelder[Bearbeiten]

  • AG I:
Verbesserung der Qualität und der Versorgungsstrukturen in der häuslichen Betreuung und Pflege
  • AG II:
Verbesserung der Qualität in der stationären Betreuung und Pflege
  • AG III:
Entbürokratisierung
  • AG IV:
Charta der Rechte hilfe- u. pflegebedürftiger Menschen

Arbeitsergebnisse[Bearbeiten]

"Die Bundesministerinnen Renate Schmidt und Ulla Schmidt haben heute Empfehlungen der Arbeitsgruppen des Runden Tisches Pflege vorgelegt ... Vier Arbeitsgruppen des Runden Tisches Pflege haben ... eine Vielzahl von Ansatzpunkten herausgearbeitet. So wurden handlungsorientierte Empfehlungen zur Verbesserung der Situation hilfe- und pflegebedürftiger Menschen in der häuslichen und stationären Versorgung vorgelegt ebenso wie Vorschläge für Bürokratieabbau ... Die Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen führt gesammelt die Rechte der Pflegebedürftigen auf, die in verschiedenen Gesetzen verankert sind und hier für die Praxis erläutert werden. Ein Kernbereich ist dabei das Recht auf Selbstbestimmung, das veranschaulicht wird zum Beispiel bei der Gestaltung des Tagesablaufs in einer stationären Einrichtung ... 'Ein wichtiges Ziel der Bundesregierung ist es, die Pflegearbeit von unnötiger Bürokratie zu entlasten,' so Renate Schmidt weiter. 'Mit der Umsetzung eines ersten Teils der Empfehlungen habe ich bereits begonnen. Am 13. Juli habe ich dem Bundeskabinett 10 Eckpunkte zur Entbürokratisierung im Heimrecht vorgelegt, die auch Vorschläge zur Änderung des Heimgesetzes vorsehen." [1]

Begleitend zum Runden Tisch Pflege werden durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend eine Reihe weiterer Projekte durchgeführt, mit dem Ziel, Verbesserungsmöglichkeiten in der Pflege aufzuzeigen. Diesem Ziel dienen auch die vielfältigen Initiativen, die im Rahmen des Modellprogramms zur Verbesserung der Versorgung Pflegebedürftiger des Bundesministeriums für Gesundheit und Soziale Sicherung durchgeführt werden.

Weblinks[Bearbeiten]

Die Ergebnissberichte zu den Arbeiten des Runden Tischs Pflege vom September 2005 sind beim Deutschen Zentrum für Altersfragen abrufbar.

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Pressemitteilung des BM für Gesundheit und Soziales vom 12.9.2005. Sie steht unter dem damaligen Link: http://www.bmgs.bund.de/deu/gra/aktuelles/pm/8971_9397.php heute leider nicht mehr zur Verfügung.


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