Risswunde

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Die Risswunde ist eine mechanische Wunde, die dadurch entsteht, dass scharfe oder spitze Gegenstände die Haut und das darunter liegende Gewebe aufreißen.

Typischerweise zeigen Risswunden zerfetzte Wundränder und können je nach Tiefe sehr stark bluten. Abhängig vom Gegenstand, der die Verletzung verursacht hat kann die Wunde stark verschmutzt und mit Keimen belastet sein, so dass eine Wundinfektion droht.

Stark blutende Wunden müssen im Rahmen der Ersten Hilfe mit einem sterilen Druckverband zur Blutstillung versorgt werden. Nach sorgfältiger Reinigung und Desinfektion werden Risswunden meist mittels Naht oder Wundkleber verschlossen. Die zerfetzten Wundränder müssen u. U. zuvor ausgeschnitten werden. Neben der unmittelbaren Wundversorgung muss eine adäquate Schmerzbehandlung erfolgen und an eine u. U. notwendige Auffrischung des Tetanusschutzes gedacht werden.

Literatur[Bearbeiten]