Erythrozyt

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Erythrozyten unter dem Mikroskop

Die Roten Blutkörperchen oder Erythrozyten (kurz Ery's; engl. RBC = red blood cell (count) ) sind kernlose, platte, zentral eingedellte Zellen ohne Kern, die im Blut mitschwimmen. Sie sind am Rand etwa 2 µm dick und haben einen mittleren Durchmesser von 7,5 µm.

Die Normal-Abweichungsrate von diesen Maßen wird in der Price-Jones-Kurve dargestellt, die wiederum der Gauß´schen Normalverteilung entspricht. Bei zu großen Erythrozyten spricht man von Makrozytose, bei zu kleinen von Mikrozytose. Bei einer ausgeprägten Abflachung der Kurve spricht man von Anisozytose.

Gesunde und noch nicht zu alte Erys sind gut verformbar, was bei der Passage der Kapillaren notwendig ist.

Sie enthalten das Protein Hämoglobin, welches Sauerstoff (O2 ) zum Transport bindet.

Erys haben die Aufgabe O2 zu den Zellen zu transportieren und sind durch ihre Mitwirkung an entsprechenden Stoffwechselvorgängen maßgeblich am CO2-Transport beteiligt.

Die Bildung der Erythrozyten wird durch Erythropoetin aus der Niere stimuliert und findet im roten Knochenmark statt. Sie entstehen aus mehreren Zwischenstufen aus pluripotenten Stammzellen. Die letzte Stufe vor dem Erythrozyten ist der Retikulozyt.

Die alten Erys werden in der Milz aussortiert und abgebaut. Aus dem Häm des Hämoglobins entsteht Bilirubin.

Labor



siehe auch:

[Bearbeiten] Literatur

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