Querschnittlähmung

Aus PflegeWiki

(Weitergeleitet von Querschnittslähmung)
Wechseln zu: Navigation, Suche

Mit Querschnittlähmung (auch aus dem Griechischen: Paraplegie, spinales Querschnittsyndrom, Querschnittläsion oder Transversalsyndrom) wird eine Kombination von Lähmungssymptomen bezeichnet, die als Folge einer Unterbrechung der Nervenleitung im Wirbelkanal/Rückenmark einem Teil des Zentralen Nervensystem (ZNS) auftreten. Die häufigste Ursache davon sind Verletzungen beim Sport, Motorrad- oder Arbeitsunfälle (z. B. mit Wirbelbrüchen). Sie kann auch ein Tumor oder noch seltener eine andere spezielle neurologische Erkrankung (z. B. Multiple Sklerose) sein.

Querschnittlähmungen sind komplette oder teilweise beidseitige Lähmungen. Eine Querschnittlähmung kann hoch oder tief sein, je nach Lokalisation an der Wirbelsäule und den dadurch ausfallenden Nervensegmenten. Hoch z. B. bereits am Hals.


Gegenbegriff:
Der Begriff Querschnittlähmung steht dem selbst kaum gebrauchten Begriff der Längsschnittlähmung gegenüber, wenn z. B. nach Schlaganfall eine Halbseitenlähmung, halbseitige Lähmung des Körpers in Längsrichtung, eintritt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Einteilung

[Bearbeiten] Ursachen

Schädigung des Rückenmarkes durch

[Bearbeiten] Diagnostik

[Bearbeiten] Therapie/ Pflege

[Bearbeiten] Typische Problembereiche

[Bearbeiten] Herz Kreislauf

[Bearbeiten] Magen- Darm- Trakt

[Bearbeiten] Atmung

durch die Lähmung der Atemmuskulatur kein oder nur insuffizienter Hustenstoß , was ohne Gegenmaßnahmen zum Sekretverhalt, zur Ausbildung von Atelektasen und / oder Pneumonie führt.

[Bearbeiten] Maßnahmen

[Bearbeiten] urologische Probleme

Urologische Problematik

bei spastischer Blase medikamentöse Senkung des Blasendruckes

[Bearbeiten] Störung der Wärmeregulation

Unterhalb der Rückenmarkschädigung kann keine Wärmeregulation stattfinden, was zur Folge hat, dass der Patient bei niedriger Umgebungstemperatur schnell auskühlt, aber auch umgekehrt bei großer Hitze bei ihm keine physiologische Gegenregulation stattfinden kann ( Anhydrose ).

[Bearbeiten] Spastik

durch die fehlende supraspinale Gegenhemmung kommen Spastiken bei nahezu allen Patienten mit Lähmungen oberhalb von TH 12 vor. Dies kann zu Bewegungsblockaden, bei sensibel inkompletten Patienten zu Schmerzen und im weiteren Verlauf zu Kontrakturen führen.

[Bearbeiten] Psyche

  1. akute Schockphase, Pat verdrängt das Geschehen, ihn lassen, auf Fragen wahrheitgemäß antworten
  2. zornige Anflehungen, Aggression gege alle u. sich selbst
  3. Depression, Pat akzeptieren ( darf sich jedoch nicht zu weit in sich zurückziehen )
  4. Unrealistische Hoffnungen, Pat ist schlecht zu motivieren, will best. Übungen nicht durchführen
  5. Annehmen der Situation, jetzt kann man am effektivsten mit dem Pat arbeiten

[Bearbeiten] Spezielle Therapiemaßnahmen

[Bearbeiten] Weblinks

Persönliche Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Werkzeuge