Plasmozytom

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Das Plasmozytom (auch Morbus Kahler, Multiples Myelom) ist eine Erkrankung, in der ein bestimmter Teil der Leukozyten (weiße Blutkörperchen) krankhaft verändert ist.

Die Leukozyten unterteilen sich in Monozyten, Granulozyten sowie B- und T-Lymphozyten. Während ihres Reifeprozess im Knochenmark entsteht aus den B-Lymphozyten sogenannte Plasmazellen. Unter Einfluss der T-Lymphozyten entwickeln sich aus diesen Plasmazellen Antikörper gegen Erreger wie z.B. Viren, Bakterien und Pilzen.

Beim Plasmozytom ist die Produktion gestört, so dass die Plasmazellen keine Antikörper bilden können. Man spricht hierbei von Myelomzellen. Diese Myelomzellen verdrängen nach und nach die Plasmazellen im Knochenmark. Es kommt zu einer Störung des Immunsystems und somit zu einer erhöhten Anfälligkeit gegenüber Infektionskrankheiten.

der B-Zell-Reihe

In fortgeschrittenen Fällen kommt es zu einer „leukämoiden Reaktion“. Hierunter versteht man die Ausschwemmung von Plasmazellen ins Blut (Plasmazellleukämie). Diese Form der Erkrankung ist therapieresistent und rasch fortschreitend. Die mediane Überlebenszeit beträgt nur sechs Monate.

[Bearbeiten] Diagnostik

[Bearbeiten] Stadieneinteilung

Überlebensrate


[Bearbeiten] Therapie


Schema I:



Schema II:


VID- Schema

ID- Schema

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