Pflegeplanung (Formulierungen)

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Hier werden gebräuchliche Formulierungen, die in einer Pflegeplanung bei gängigen Pflegeproblemen verwendet werden gesammelt. Für ein konkretes Fallbeispiel siehe: Pflegeplanung (Fallbeispiel)

Baustelle-klein.png Beurteilung: Dieser Artikel bedarf dringend einer Überarbeitung. Falls Du etwas zu diesem Thema weißt, dann sei mutig, und beteilige dich daran!



Pflegeproblem/Ressourcen Pflegeziele Pflegemaßnahmen
Frau Maier kann wegen Schwindelgefühl und körperlicher Schwäche seine Körperpflege nicht selbst übernehmen. Ressource: kann Gesicht und Arme selbst waschen

Das Schwindelgefühl ist erträglich und Frau Meier wäscht sich selbst am Waschbecken

Teilwäsche Intimbereich, Rücken, Beine; Hilfestellung am Waschbecken , Patienten zur Selbständigkeit anleiten

Patient kann seine Körperposition nicht umfassend verändern. Er ist Dekubitusgefährdet Gefährdete Hautareale sind mindestens 2 stdl. druckentlastet. Intakte Haut, Schutzfunktion der Haut ist erhalten, Veränderungen sind erkannt Gesäß und Fersen mit Pflegecreme einreiben 2mal täglich, Antidekubitusmatratze, Mobilisation, Kissenlagerung mindestens 2stdl., Lagerung nach Lagerungsplan
Patient ist akut immobil. Er ist Thrombosegefährdet Venösen Rückfluss ist gefördert. Mobilisation, Beine ausstreichen 2mal täglich. Antithrombosestrümpfe, Beingymnastik, nach Anordnung des Arztes: Anti-Thrombosespritze
Patient hat wegen Schmerzen und Immbolität eine flache Atmung. Er ist Pneumoniegefährdet Vermeidung einer Pneumonie. Pat. kann tief ein- und ausatmen. Sekretstau ist vermieden. Physiologische Belüftung der Lunge Zum tiefen Durchatmen anregen, Atemübungen mit Atemtrainer, krankengymnastische Maßnahmen,Lagern(VATI Lagerung),Atemstimulierende Einreibung
Patient klagt über Atemnot Keine Zyanosezeichen, Pat. empfindet keine Atemnot Für Frischluft sorgen, bei Bedarf O2-Gabe nach ärztl. Anordnung, Atumung überwachen, auf Patient beruhigend eingehen.
Patient hat reduziertes Durstgefühl und kann Trinkmenge nicht alleine steuern. Er ist Exsikkosegefährdet Trinkmenge von 1,5 - 2 Litern täglich Flüssigkeitsbilanzierung, zum Trinken anhalten, Vorlieben berücksichtigen
Patient ist hochgradig immobil und bewegt sich nicht eigenständig. Er ist Kontrakturgefährdet Beweglichkeit der Gelenke ist erhalten Mobilisation , Gelenke bei Pflegetätigkeiten durchbewegen, passive Bewegungsübungen, Krankengymnastik, Spitzfussprophylaxe
Patient ist sehr schwerhörig Kommunikation gewährleisten, Patient versteht alle Maßnahmen Hörgerät einsetzen und einstellen, mittellaut und deutlich sprechen, Blickkontakt, nonverbale Sprache
Gefahr einer Blasenentzündung (aufgrund einer aufsteigenden Harnwegsinfektion) durch DK vermeidung einer Harnwegsinfektion. Infektionsrisiko ist minimiert Tgl. Intimpflege mit DK-Pflege, Urinbeobachtung, auf Schmerzen achten
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Eine umfassende und konstruktive Kritik dieser Formulierungsvorschläge findet sich im Moodle Kurs Pflegeplanung, in den man sich kostenlos über www.pflege-paedagogik.de/moodle [1] einschreiben kann.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Wach sein und schlafen

[Bearbeiten] Sich bewegen

Ihre Beine sind ödematös. Ressourcen: Sie ist mobil und sie benutzt ihren Rollator Patient/Bewohner wird vom Pflegepersonal motiviert zum gehen. Bewohner aktzeptiert Hilfsmittel


[Bearbeiten] Sich waschen und kleiden



[Bearbeiten] Essen und Trinken

[Bearbeiten] Ausscheiden

[Bearbeiten] Körpertemperatur regulieren

[Bearbeiten] Atmen

Ressource: Patient hat eine normale physiologische Atmung.

[Bearbeiten] Pneumonieprophylaxe

Um die Pneumonieprohylaxe in die Körperpflege zu integrieren kann man den Patienten anleiten zum tief einatmen, während man ihm den Rücken wäscht oder selbigen mit einem kühlendem Gel einreibt.

[Bearbeiten] Für Sicherheit sorgen

Stolperfallen beseitigen, für festes Schuhwerk sorgen, Hilfsmittel (Rollator, Gehstock, etc.) anbieten, Begleitung anbieten

Problem/ Ress.: Aufgrund der Gangunsicherheit ist Frau XY Stuzgefährdet.Sie benutzt ihren Rollator in der Wohnung.

Ziel: Frau XY zeigt compliance

     Sie akzeptiert die Hilfsmittel ( Rollator, Gehstock) 
     Sicherheit ist gegeben

Maßnahmen: Aufklärungsgespräch über mögliche Stolperfallen

[Bearbeiten] Raum und Zeit gestalten, arbeiten und spielen (auch: sich beschäftigen)

Problem:

Aufgrund der eingeschränkten Mobilität (Bewohner sitzt im Rollstuhl) ist es ihm nicht möglich an den Angeboten des Hauses teilzunehmen. Es bsteht die Gefahr der Isolierung mit all ihren negativen Folgen für Mobilität, Kommunikation und Vigilnaz.

Ziel:

Vermeidung der unter "Problem" beschriebenen Einschränkungen durch Gewährleistung der Mobilität durch Hilfe bzw. Unterstützung innerhalb der Aktivitäten des täglichen Lebens. Schwerpunkt bleibt die Vermeidung von Isolation, Einsamkeit und des dadurch bedingten Rücksugs.

Maßnahme:

Die Pflegekraft organisiert die Teilnahme des Bewohners an allen möglichen Veranstaltungen, Gruppentreffen und vermittelt die Teilhabe an allen Aktivitäten des Hauses wie: mentales Training, gemeinsame Einnahme der Mahlzeiten). Die Einbeziehung der Angehörigen (Pflegeanamnese) und Besucher ist unter der Voraussetzung ihrer Kooperationsbereitschaft sehr wichtig und hilfreich für Bewohner und Betreuer.

[Bearbeiten] Kommunizieren

[Bearbeiten] Kind, Frau, Mann sein

[Bearbeiten] Sinn finden im Werden, Sein, Vergehen (auch: Lebenssinn, Sinnkrise, sterben)

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