Pflege nach Colonresektion

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Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Präoperative Pflege

Die präoperativen Pflegemaßnahmen weichen in folgenden Punkten von den allgemeinen Regeln ab:


[Bearbeiten] Nahrungsabbau


[Bearbeiten] gründliche Darmreinigung

Sonst nicht nötig

[Bearbeiten] perioperative Antibiose


===Rasur=== (Haarentfernung) Haare sollen mittels Clipper gekürzt werden. Die früher übliche Rasur ist nicht mehr durchzuführen! Auf Grund von dabei entstehenden Mikroläsionen, kommt es zu einer Keimvermehrung und damit zu einer höheren Gefahr eine postoperativen Wundinfektion zu erleiden.

[Bearbeiten] Postoperative Pflege

[Bearbeiten] Krankenbeobachtung und Dokumentation

[Bearbeiten] Lagerung/Mobilisation

[Bearbeiten] Magensonde

Die Magensonde wird bei geringer Fördermenge entfernt, in der Regel am 1. - 2. postoperativen Tag


[Bearbeiten] Blasenkatheter

Während nach Eingriffen im Bereich des Kolons in der Regel nur für 1 - 2 Tage ein Blasenkatheter notwendig ist, sind Blasenentleerungsstörungen nach Rektumoperationen sehr häufig und länger dauernd. Deshalb verbleibt der Blasenkatheter nach Eingriffen am Rektum für 3 - 6 Tage (nach Rektumamputationen auch länger)

[Bearbeiten] Darmstimulation

Eine Darmatonie über 2 - 3 Tage ist normal. Die beginnende Darmtätigkeit zeigt sich durch Darmgeräusche und abgehende Blähungen. Die erste Defäkation erfolgt nach präoperativer orthograder Darmspülung häufig erst nach 6 - 7 Tagen. Fehlen die Darmgeräusche, ist das Abdomen aufgebläht oder muss der Patient aufstoßen oder sogar erbrechen, informieren die Pflegenden den Arzt. Die Darmtätigkeit wird, wenn überhaupt, auf Arztanordnung stimuliert.

Aggressive Abführmittel werden nicht angewendet, da sie die Darmnaht zu sehr belasten würden. Manchmal tut dem Patienten feuchte Wärme gut

[Bearbeiten] Kostaufbau

Mit der Nahrungsaufnahme wird begonnen, sobald die Anastomosennähte belastbar sind. Bis dahin wird der Patient parenteral ernährt (auf Soor- und Parotitisprophylaxe achten). Je nach Klinik erhält der Patient zwischen dem 3. und 6. postoperativen Tag schluckweise Tee, dann wird die Kost langsam aufgebaut, bis am 11. postoperativen Tag leichte Kost erreicht ist. Voraussetzung des Kostaufbaus ist immer eine geregelte Darmtätigkeit

[Bearbeiten] Wunde, Drainagen

Verbände werden gewechselt, wenn sie durchgeblutet sind. Ist die Wunde trocken, bleibt sie offen. Wurde ein Enterostoma angelegt, wird beim Verbandwechsel die Bauchwunde vor dem Enterostoma versorgt. Redondrainagen werden am 2. - 3., Zieldrainagen am 4. - 7. und Fäden oder Klammern zwischen dem 7. und 10. postoperativen Tag entfernt. Anastomosen am Dickdarm sind etwa am 7. postoperativen Tag verheilt

Vorsicht : alle Manipulationen am Enddarm, etwa die rektale Temperaturmessung oder die Anwendung von Suppositorien, Klysmen oder Einläufen verboten

Patienten-Info: Veränderung der Stuhlgewohnheiten:



siehe auch:


übernommen von: --Coratte 01:09, 2. Dez 2004 (CET)

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