Perkutan endoskopische Jejunostomie

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Perkutan endoskopische Jejunostomie

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Definition von PEJ

Perkutan endoskopische Jejunostomie ziehlt im Gegensatz zu dem enteralen Percutan endoskopische Gastrostomie nicht auf den Gaster (Magen), sondern auf das Jejunum (Leerdarm, Teil des Dünndarms) ab. Es handelt sich hierbei um eine parenterale Direktpunktion, wobei die innere Halteplatte direkt auf die Hautunterseite implementiert wird und nur die äußere Halteplatte außerhalb angebracht ist.

[Bearbeiten] Indikationen zum Legen einer PEJ

[Bearbeiten] Kontraindikationen

[Bearbeiten] Vorteile


[Bearbeiten] Nachteile

[Bearbeiten] Vorbereitung

[Bearbeiten] Durchführung

Zu Beginn der Maßnahme erhält der Patient ein beruhigendes Medikament (z.B. Dormicum). Im Anschluß wird er an einen Monitor angeschlossen, wo Puls, Blutdruck und Sauerstoffsättigung engmaschig überprüft werden. Danach wird eine Jejunoskopie durchgeführt. Wenn die Punktionsstelle für die PEJ gefunden ist, wird sie großzügig desinfiziert, das OP-Feld mit sterilen Tüchern abgedeckt und anschließend ein Lokalanästhetikum injiziert. Mit einem Skalpell wird ein 3-4cm kleiner Schnitt in den Leerdarm und die Punktionsnadel in ihrer Plastikhülse durch die Bauchdecke in den Dünndarm geschoben. Im Anschluss wird die Punktionsnadel wieder herausgezogen und ein Führungsfaden durch die verbliebene Plastikhülse in den Magen eingeführt. Dadurch kann eine Biopsiezange durch das Endoskop geschoben werden. Diese greift den Faden und zieht ihn mit dem Endoskop heraus. Dabei wird der Faden langsam durch die Magendecke eingelassen und über die Speiseröhre und dem Mund nach außen befördert. Das Fadenende am Mund wird mit der Ernährungssonde verknotet. Durch vorsichtiges, langsames ziehen des Fadenendes am Bauch, wird die Sonde in den Dünndarm bis auf die innere Halteplatte heraus gezogen. Diese Rückhaltescheibe am Ende der Sonde legt sich von innen an die Darmwand an und verhindert das komplette Herausziehen der Sonde. Von außen, auf die Bauchdecke wird eine äußere Halteplatte angelegt und die Sonde mit der Schlauchklemme befestigt. Dies verhindert ein abrutschen der Sonde in den Darm. Die Zugbelastung der Sonde sollte so stark sein, das Darmwand und Bauchdecke verkleben können, aber nicht so stark, dass es zu Drucknekrosen kommt. Die Überprüfung der korrekten Lage der Sonde erfolgt endoskopisch oder mittels Röntgen und ist unbedingt erforderlich. Nun wird an der Sonde eine Fixierschraube angebracht, auf der dann der Luer-Lock-Anschluss plaziert und gesichert wird.

[Bearbeiten] Nachbereitung

[Bearbeiten] Pflege

[Bearbeiten] Verabreichen von Medikamenten durch die PEJ

Das nicht fachgerechte Verabreichen von Arzneimitteln kann zu Komplikationen führen, wie z.B. Verstopfen der Sonde oder Wirkungsveränderungen bei den zugeführten Medikamenten. Daher sind folgende Hinweise zu beachten:

    1. Anmerkung >Da der Wirkstoff direkt an den Resorptionsort gelangt, kann man die Mikropellets sorgfältig mörsern < Gilt NICHT für Retardierungen !!!

[Bearbeiten] Entfernung einer PEJ

Die Entfernung einer PEJ findet im Rahmen einer Endoskopie statt:

[Bearbeiten] siehe auch

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

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