Venenkompressionsverband

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Der Venenkompressionsverband (auch salopp als "Wickeln der Beine" bezeichnet) dient der Thromboseprophylaxe und zur Behandlung der Veneninsuffizienz, Ulcus cruris venosum.

Bettruhe oder Venenstauung verlangsamen den Blutstrom und begünstigen eine Thrombose.

Durch Antithrombosestrümpfe (AT-Strümpfe) werden die oberflächlichen Venen komprimiert, so dass das Blut in den tieferen Venen schneller fließt. Außerdem dienen die Strümpfe als Widerlager und verstärken so den Effekt der Muskel-Venen-Pumpe. (ATS reichen meist nur beim Liegen, nicht aber im Stehen aus.)

Alternativ zu den ATS kann die Kompression auch durch einen fachgerecht angelegten Kompressionsverband erreicht werden. Ein Kompressionsverband wird so gewickelt, dass sein Druck die tiefen Venen und die Lymphgefäße erreicht und die Venen in voller Länge komprimiert werden. Dadurch nimmt die venöse Rückflussgeschwindigkeit zu. (Zusätzlich vermutet man, dass die Venenklappen dadurch besser schließen.)


Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Durchführung

Die Kompression erfolgt immer am entstauten Bein. (Der Patient/ Bewohner sollte vorher mindestens 30 min gelegen haben.) Optímal legt man einen Kompressionsverband morgens vor dem Aufstehen an.

[Bearbeiten] Vorbereitung des Verbandes

[Bearbeiten] Verbandstechnik zur Venenkompression mit "Pütter-Binden"

Nur eine Kurzzugbinde ist geeignet, da diese einen hohen Arbeitsdruck und niedrigen Ruhedruck aufweist. Gewickelt wird mit einem Druckgefälle abnehmend von herzfern zu herznah. Die Binde so führen, dass in den Bindenwinkel geschaut werden kann. Die Bindenrollen immer unmittelbar auf der Haut führen so dass sich die Binde an das Bein anmodelliert. NICHT VOM KÖRPER WEGZIEHEN.

Die 1. Binde beginnt in der Knöchelgegend und wird am Bein anmodelliert von innen nach außen bis unterhalb des Knies. Im Anschluss daran wird nun eine 2. Binde ebenfalls in der Knöchelgegend beginnend, jedoch gegenläufig, also von außen nach innen bis unterhalb des Knies gewickelt und fixiert. Wichtig zu beachten ist, dass die 2. Binde das Zehengrundgelenk mit einschließt. Hierbei ist darauf zu achten, den Zugdruck der Binden rumpfwärts zu verringern.

[Bearbeiten] Kompressionsverband

[Bearbeiten] Nachbereitung des Verbandes

[Bearbeiten] Kontraindikationen

Ein Kompressionsverband ist Kontraindiziert bei:

[Bearbeiten] siehe auch

[Bearbeiten] Weblinks

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