Münchhausensyndrom

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Das Münchhausen-Syndrom nach dem Lügenbaron benanntes uneinheitliches Bild, bei dem lebhafte Beschwerden erfunden werden, um Einweisung ins Krankenhaus zu erreichen. Meist bestehen akute Krankheitsbeschwerden, von denen eine plausible und dramatische Vorgeschichte erzählt wird. Die Btreffenden lügen oft, auch hinsichtlich Namen und Biografie. Bevorzugte Beschwerdenkomplexe sind heftige Leibbeschwerden (akutes Abdomen), Berichte über Blutungen aus Magen oder Lungen, Kopfschmerzanfälle, Bewusstseinsverluste oder seltsame Anfälle. Diese Patienten scheuen auch schmerzhafte diagnostische Eingriffe und Operationen nicht und verlassen gewöhnlich heimlich das Krankenhaus.






Die Diagnoseerfassung ergibt sich aus der Symptomatik. Die Symptomatik umfaßt:


[Bearbeiten] Psychopathologie

Den Selbstmanipulierten Krankheiten liegt keine einheitliche psychopathologische Störung zugrunde. Die grössere Gruppe der Patienten ist den schweren Persönlichkeitsstörungen zuzuordnen. Allen selbstmanipulierten Krankheiten ist allerdings eine schwere Störung des Körper-Selbst und Körpererlebens eigen, die sich unter anderem in den autoaggressiven Handlungen ausdrückt.

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