Lifter

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Der Lifter oder Aufstehhilfe, Patientenbeförderungsgerät ist ein Gerät, um schwer umsetzbare Patienten z.B. vom Rollstuhl ins Bett oder vom Bett zur Badewanne und dort hinein zu transportieren. Es gibt im Prinzip drei Arten von Patientenlifter:

Mit dem Wort sind in der Pflege nicht die inzwischen verbreiteten Treppenlifter/Schrägaufzüge gemeint, die das Überwinden von Treppen in oder vor der Wohnung um ein oder mehr Stockwerke erleichtern. Dabei bewegt sich in der Regel ein Sitz, in dem der Motor untergebracht ist, an einer Wandschiene entlang auf- bzw. abwärts.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Bedienung

Ein Liftersystem soll ausschließlich von Mitarbeitern verwendet werden, welche die Gebrauchsanweisung gelesen und verstanden haben, über Risiken und Sicherheitsmaßnahmen informiert sowie gründlich eingewiesen worden sind. Eine sehr gute Regel ist: Bevor Sie einen Patienten hochheben, probieren Sie das Gerät an sich selbst aus!

Evtl. müssen vor der Benutzung Batterien auf ihren Ladezustand überprüft werden. Die Tragegurte müssen so angelegt werden, dass die Person auf keinen Fall dazwischen hindurchrutschen kann. Eine Person soll niemals höher als notwendig angehoben werden und darf in diesem Zustand keinesfalls allein gelassen werden.

Heben Sie den Patienten nach dem Anlegen der Rückengurte und Beingurte an den passenden Haken zur Probe 2 cm über die Sitzfläche. Stoppen Sie und prüfen Sie alle Gurt-Aufhänge-Positionen und dass die Gurte nicht verdreht sind und dass kein Teil des Tragriemens geknickt ist.

Beim Öffnen der Beine des Lifters und Bewegen an eine andere Position sollte eine Hand an die Person fassen können, um ihr jederzeit ein Sicherheitsgefühl zu vermitteln.

[Bearbeiten] Techn. Daten

Zu den wichtigen technischen Daten gehört die Höhe des Auslegers, das Gewicht, die Spurbreite, die Unterfahrhöhe des Fahrgestells, das maximale Hebegewicht, elektr. Ladeteil/Batterien, Steuerteil für den Motor und Die Tragegurte bzw. Art der Sitzfläche oder Bügel und Standard-Hebetuch. Anzahl der Hebevorgänge bei geladener Batterie. Evtl. Art der Abstützung auf dem Wannen- bzw. Bettenrand. Deckenlast.

Festlegungen für die tägliche, wöchentliche oder monatliche Wartung, die Verwendung von Schmierölen und den Zyklus der (jährlichen) Inspektion durch eine Fachperson.

[Bearbeiten] Sicherheit

Die Geräte haben eine Sicherheitsvorrichtung (Zwangsabschaltung), die verhindert, wenn der Hebearm abgesenkt wird, dass eine Person versehentlich zwischen dem Hebearm und beispielsweise einem Bett eingequetscht werden kann.

Ein Not-Aus-Schalter soll den Lifter in einer Notsituation anhalten. Dazu ist meist nur ein roter Knopf auf dem Steuerkasten zu drücken. Bei Deckenlifter hängt dazu eine Sicherheitskordel vom Gerät herab.

Jedes der beiden Hinterräder ist mit einer Feststell-Bremse ausgestattet, die vor dem Umsetzen ein Wegrollen verhindern muss. Um die Bremse anzuziehen, drückt man mit dem Fuß auf den Bremshebel.

Der Lifter sollte nur auf Flächen mit weniger als 5° Gefälle verwendet werden.

Es ist sicherer, den Lifter zu ziehen statt zu schieben. Ein mobiler Lifter ist generell kein Transportmittel, sondern dient nur der Verlagerung auf kürzestem Weg.

[Bearbeiten] Hersteller-Links

[Bearbeiten] Weblinks allgemein

[Bearbeiten] Siehe auch

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