Langzeitpflege

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Der Begriff Langzeitpflege bezieht sich auf die vom Alter der Patienten unabhängigen, qualifizierten Leistungen der Pflege, die über einen Zeitraum von etwa vier Wochen hinaus erbracht werden. Sie kann Rehabilitation, Mitarbeit bei medizinischer Behandlung, häusliche Pflege, soziale Betreuung, Unterbringung sowie Dienstleistungen wie Transport, Mahlzeiten, berufliche Unterstützung und Hilfe bei der Bewältigung des Alltags umfassen. Je nach Art und Umfang der Pflegebedürftigkeit werden in der Langzeitpflege Pflegeassistenten, Pflegefachpersonal und/oder Fachpflegepersonal eingesetzt. In der häuslichen Versorgung überwiegen Pflegepersonen ohne pflegerische Qualifikation, häufig unterstützt durch professionelle Pflegekräfte eines Ambulanten Pflegedienstes.

Pflegebedürftige werden auf Dauer in vollstationären Einrichtungen aufgenommen, wenn trotz Kurzzeit- und/oder Verhinderungspflege häusliche oder teilstationäre Pflege nicht möglich oder nicht ausreichend ist.

Pflegeziele[Bearbeiten]

Durch präventive und rehabilitierende Maßnahmen und kompetente Pflege sollen Komplikationen vermieden und die Selbständigkeit der Kranken bewahrt und gefördert werden. Pflegende Angehörige werden beraten, angeleitet und entlastet.

Therapeutische Angebote[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Europäische Gemeinschaften (Hrsg.): Langzeitpflege in der Europäischen Union. Generaldirektion Beschäftigung, Soziales und Chancengleichheit – Referat E.4, 2008.

Weblinks[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]