Landmarks

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Landmarks ist der englische Begriff für markante landschaftliche und städtebauliche Erhebungen oder Wahrzeichen, die weithin sichtbar sind und die Orientierung erleichtern. In der Anatomie werden mit Landmarks verschiedene Körperareale voneinander unterschieden.

[Bearbeiten] Tastbare Landmarks

Die tastbaren Landmarks sind meist bestimmte Skelettknochen, die hervorstehen oder durch ihre besondere Form gut erkennbar sind. Die Aufzählung erfolgt von superior nach inferior:

Orbita(boden) (Augenhöhle)
Processus Mastiodeus (zum Schläfenbein gehörende "Warzenfortsätze"; Ansatzpunkt u.a. der Mm. sternocleidomastoidei)
Arcus mandibuli (Kieferwinkel)

Acromion (Schultereckbein = superiorer, lateraler Anteil des Scapulum)

Olecranon (proximales Ende der Ulna, die mit dem Humerus das Ellenbogengelenk bildet)

Manubrium (Oberer Anteil des Sternum, i.d.R. verwachsen mit unterem Anteil, der oft bei Sternumfrakturen aufbricht)
Processus Xiphoideus (Schwertfortsatz des Sternums, inferior gelegen)

Epicondylus medialis humeri (distales Ende des Humerus, medial)
Epicondylus lateralis humeri (distales Ende des Humerus, lateral)

Crista iliaca superior anterior (Darmbeinschaufel)
Spina iliaca superior posterior (Darmbeinstachel - paravertebral auf Höhe der Crista iliaca zu finden, meist durch kleine "Grübchen" auch optisch zu erkennen)

Trochanter major (proximaler, maximal lateraler Anteil des Femur)
Trochanter minor (etwas weiter distal und an der medialen Seite des Femur gelegen)

Epicondylus medialis femoris (distales Ende des Femur, medial)
Epicondylus lateralis femoris (distales Ende des Femur, lateral)

Malleolus - medialis (distales Ende der Tibia)
Malleolus - lateralis (distales Ende der Fibula)

Calcaneus (Fersenbein)


[Bearbeiten] Weblinks

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