Kriteriumsvalidität

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Die Kriteriumsvalidität (convergent validity) ist eines von mehreren Gütekriterien der quantitativen Forschung, um die Validität eines Messinstruments zu beurteilen. Sie beschreibt die Beziehung zwischen dem Resultat des Messinstruments mit einem externen Kriterium. Je besser das Resultat des Messinstruments mit dem externen Kriterium übereinstimmt, umso valider ist das Messinstrument. Die Übereinstimmung wird mittels des Validitätskoeffizienten (r) berechnet. Dieser liegt zwischen 0,00 und 1. Angestrebt wird ein Wert von mindestens 0,7.

Es ist oft schwierig, ein externes Kriterium zu finden, das zuverlässig mit dem übereinstimmt, was mit dem Test gemessen werden soll. Manchmal muss mit Kriterien gearbeitet werden, die nicht perfekt sind. Bezogen auf das oben genannte Beispiel könnte es auch sein, dass zwischen dem Wissen und der Umsetzung keine Beziehung besteht. So sind die Folgen von Rauchen z.B. hinreichend belegt und bekannt, trotzdem ist das für viele Rauchende kein Grund, dies umzusetzen und mit dem Rauchen aufzuhören.


Manchmal sieht man eine Unterteilung der Kriteriumsvalidität in die Übereinstimmungsvalidität und Vorhersagevalidität / prädikative Validität.


Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Übereinstimmungsvalidität

Bei der Übereinstimmungsvalidität wird gemessen, wie zuverlässig und genau das Instrument einen gegenwärtigen Zustand erfasst.


[Bearbeiten] Vorhersagevalidität

Bei der Vorhersagevalidität wird gemessen, wie zuverlässig und genau ein Instrument einen zukünftigen Zustand einschätzt.


[Bearbeiten] siehe auch

[Bearbeiten] Quellen

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