Krankenpflegeschule

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Schülerinnen im Demoraum

Die Ausbildung zum/zur Gesundheits- und Krankenpfleger/in findet in Deutschland an Krankenpflegeschulen statt (werden auch offiziell Berufsfachschule für Krankenpflege genannt).

Diese Schulen sind Krankenhäusern angeschlossen und befinden sich meist auch auf dem Krankenhausgelände. Einige dieser Schulen führen bereits die neue Bezeichnung Gesundheits- und Krankenpflegeschule oder nennen sich Akademie für …… . In einigen Städten (z.B. Hamburg) gibt es eine zentrale Bildungseinrichtung, an der die theoretische Ausbildung für alle Krankenhäuser gemeinsam stattfindet.

Einige Berufsvertreter kritisieren diese Sonderstellung der Pflegeausbildung. Im übrigen dualen Bildungssystem findet die theoretische Berufsausbildung an Berufsschulen statt und die (angeblich) praktische Ausbildung an Arbeitsplätzen. Während diese Ausbildungsform (Berufsschule) staatlich finanziert wird, erfolgt in der Pflege die Finanzierung der Schulen aus Krankenkassen-Beiträgen der dort Versicherten (also der Kranken ! ).

Viele Lehrer für Pflegeberufe haben noch keine akademische Ausbildung. Das neue Krankenpflegegesetz schreibt eine akademische Ausbildung für die Schulleitung, wie auch für die Lehrkräfte vor (KrPflG §4Abs.3 Nr.2). Diejenigen, die vor dieser Gesetzgebung eine Weiterbildung als Lehrer für Pflegeberufe absolviert haben, erhalten Bestandsschutz. Neben diesen unterrichten an Pflegeschulen auch externe Dozenten, z.B. Ärzte. In der praktischen Ausbildung werden die Schulen von Praxisanleitern unterstützt.

Das Krankenpflegegesetz regelt vieles weitere für diese Pflegeschulen.

Siehe auch:[Bearbeiten]

Hinweis zum Artikel[Bearbeiten]

Die Situation der Altenpflegeschulen sollte noch separat dargestellt werden.