Insulintherapie

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Bei der Insulintherapie wird zwischen der konventionellen Insulintherapie (CT), der intensivierten Insulintherapie (ICT) und der Pumpentherapie (CSII) unterschieden. Es ist wichtig, die Insulintherapie möglichst mit der eigenständigen Kontrolle des Blutzuckers zu begleiten, um eine drohende Hypo- oder Hyperglykämie sowie eine notwendig gewordene Therapieanpassung frühzeitig zu erkennen.

Einweg-Insulinspritze mit integrierter Kanüle

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Konventionelle Insulintherapie (CT)

Bei Anwendung der CT wird i.d.R. zweimal täglich ein Mischinsulin gespritzt. Bei dieser Therapieform muss zu festgelegten Zeiten eine bestimmte Menge an Kohlenhydraten aufgenommen werden, da sonst eine Hypoglykämie (Unterzuckerung) droht.

[Bearbeiten] Intensivierte Insulintherapie (ICT)

Mit der intensivierten Insulintherapie, ICT, wird versucht, durch Normal- und Verzögerungsinsulin die Sekretion der Bauchspeicheldrüse nach zu empfinden, wobei das Verzögerungsinsulin den Basisbedarf abdeckt, während das Normalinsulin - im Gegensatz zur CT - in Abhängigkeit zu der aufgenommenen Menge der Kohlenhydrate, also bedarfsorientiert, dosiert wird.

[Bearbeiten] Pumpentherapie (CSII)

Mit einer kontinuierlichen Abgabe schnell wirksamer Insuline durch die Pumpe wird das Insulin unter die Hautschicht abgegeben. Dadurch ist es notwendig, den Blutzucker 6 - 8x am Tag zu messen. Die Anwendung der Insulinpumpe setzt die Kenntnis über die notwendigen Schritte zur Bekämpfung des Über- und Unterzuckers, den Einfluss der Ketoazidose und der Anpassung des BE/IE-Faktors voraus. Solche Kenntnisse werden dem Anwender während einer mehrwöchigen ambulanten oder stationären Schulung vermittelt.

Auf Intensivstationen ist die intravenöse Insulintherapie über eine Spritzenpumpe die gängige Methode (kontinuierliche intravenöse Insulintherapie). Bei diesem Verfahren werden nur Normalinsuline als Basis- und gegebenenfalls auch als Bolusinsulin eingesetzt. Diese Form der Insulintherapie ist das "Mittel der Wahl" bei bewußtlosen, analogsedierten und komatösen Patienten.

[Bearbeiten] siehe auch



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