Hypnose

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Hypnose ist das Versinken in einen sehr tiefen Entspannungszustand.

In diesem Zustand ist der Hypnotisierte sehr empfänglich für Suggestionen (Alphazustand). Es wird zwischen Selbsthypnose (dazu zählt auch das Autogene Training) und Fremdhypnose unterschieden. Hierbei wird der Zustand durch einen Hypnotiseur eingeleitet oder durch Suggestionen auf Kassette oder CD herbeigeführt. In jedem Fall ist eine Mitwirkung erforderlich, gegen den eigenen Willen kann niemand hypnotisiert werden. Bühnenhypnose ist meist abgesprochen oder funktioniert mit psychologischen Tricks. Das Opfer möchte sich z.B. vor dem Publikum keine Blöße geben und versucht die Erwartungen zu erfüllen.

Für die Tiefenentspannung ist eine sehr ruhige und konzentrierte Atmosphäre notwendig. Die Suggestionen könnten durch eine tiefe Stimme und durch monotone Wiederholungen verstärkt werden. Im Alphazustand ist es möglich, tiefe Schichten des Unterbewußtseins zu erreichen. So können z.B. in der Psychotherapie unbewußte und verborgene Traumata zu Tage gefördert werden. Mittels Suggestion können Verhaltensänderungen über einen längeren Zeitraum "programmiert" werden. Manchmal wird auch ein Codewort festgelegt, um den tiefen Entspannungszustand später wieder leichter erreichen zu können. Am Ende einer Sitzung ist es notwendig, den Hypnosezustand wieder aufzulösen, da er sonst im Alltag weiterwirken kann. Dies geschieht mit Suggestionen wie "sie öffnen die Augen und sind wieder wach", "ihr Körper ist warm und leicht", "ihr Kopf ist kühl frei und klar" und ähnlichem.

Unter Hypnose kann das Schmerzempfinden gemindert oder sogar ausgeschaltet werden. So behandeln viele Zahnärzte unter Hypnose und bei entsprechender Übung können sogar Operationen möglich sein.

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