Hyperämie

Aus PflegeWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Hyperämie ( gr.hyper = über, oberhalb von; ämie = Blut ) bedeutet eine gesteigerte Durchblutung, die arteriell oder venös bedingt ist.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Ursachen einer Hyperämie liegen oft in einer Entzündung oder Reizung.

Bei einer Infektion kommt es zu einem lokalen Blutandrang = der lokalen Hyperämie.

Die reaktive Hyperämie ist eine Reaktion auf Kälteeinwirkungen.

Bei Morbus Raynaud kommt es anfallsweise zu einer Entleerung der Finger und Zehen von Blut. Dieses Phänomen macht sich durch weiße, blutleer wirkende Finger und Zehen bemerkbar. Trotzdem können plötzlich schmerzhafte Blutschübe auftreten, die zu Hyperämien in den Gliedmaßen führen.

Weiterführende Links[Bearbeiten]