Humor in der Pflege
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[Bearbeiten] Den Pflege-Alltag mit Humor meistern
In tristen Situationen und bei unüberwindlich scheinenden Problemen ist Lachen oft die beste Medizin. Mit Witz und Humor sehen Sie unter Umständen Situationen aus einem neuen Blickwinkel und unterbrechen Ihre vertrauten Muster. Humor zeigt sich im beruflichen Alltag in einer heiteren Gelassenheit. Das Arbeitsklima und die Beziehungen zu KollegInnen kann sich durch die Fähigkeit, andere zum Schmunzeln zu bringen, positiv verändern.
[Bearbeiten] Warum Humor in der Pflege? Warum Humor im pflegerischen Berufsleben?
Die Pflegewissenschaftlerin Robinson schreibt, das Ziel sei, dass Humor als warmer und fürsorglicher Umgang, als "lachen mit" und nicht als „lachen über" wahrgenommen werde. Denn Lachen bringt Fürsorglichkeit und Unbeschwertheit zusammen. So unterstützt Humor die menschlichen Beziehungen und trägt zum Umgang mit delikaten Situationen bei.
Seit einigen Jahren hat sich ein Wandel in der Pflege ergeben: Humor wird in der professionellen Pflege zunehmend bewusster wahrgenommen, reflektiert und als Intervention angeboten. Dabei ist es wichtig, im Bewußtsein zu haben, dass Humor nicht aufgezwungen werden kann und darf. Bewohner und Patienten, die nichts damit anfangen können, müssen das auch nicht.
[Bearbeiten] Die drei Hauptprobleme in der Langzeitpflege sind
Einsamkeit, Nutzlosigkeit und Langeweile. Humor kann dafür ein kleiner Ansatz zur Verbesserung beigetragen werden. Der Einsatz von Humor weicht diese Befehlsketten auf und macht das Klima menschlicher. Das ist wichtig, wo wir es doch mit Menschen zu tun haben.
[Bearbeiten] Studie
In einer wissenschaftlichen Studie hat Frau Monkhouse , Mitbegründerin der Eden-Alternative in den USA“, nachgewiesen, wie schnell Kadermitarbeiterinnen witziger, spielerischer und lockerer wurden, was die Leistungskurve ansteigen liess, und Humor war wirklich ansteckend. Humor ist auf allen Ebenen ein Lebenselixier für sie.
Die Hoffnung aller Pflegewissenschaftler ist, dass“ sich Humor in den Führungsetagen des Gesundheitswesens epidemieartig ausbreiten wird“. [1]
[Bearbeiten] Externe Links
- http://www.humorcare.com/index2.html
- http://www.humorcare.ch/
- http://www.tamala-center.de/humorkom/startseite.html
- http://www.humor-pflege.ch/
[Bearbeiten] Literatur
- Bischofberger, I. (Hrsg.) (2008). Das kann ja heiter werden - Humor und Lachen in der Pflege. 2. überarbeitete und erweiterte Auflage. Bern: Hans Huber
- Hirsch, R. D., Bruder, J., & Radebold, H. (Hrsg.) (2001). Heiterkeit und Humor im Alter. Kassel: Schriftenreihe der Deutschen Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie.
- Robinson, V. (1999). Praxishandbuch therapeutischer Humor - Grundlagen und Anwendungen für die Pflege- und Gesundheitsberufe. Wiesbaden: UllsteinMedical. (Neuauflage 2002, Bern: Verlag Hans Huber)
[Bearbeiten] Quellen
- ↑ Prof. Dr. Dr. Hirsch, Uni Bonn