Hirnblutung: Ursache Aneurysma

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Nach Literaturangaben trägt jeder zwanzigste Mensch ein oder mehrere Aneurysmen (ausgebeulte Schlagadern) im Körper mit sich herum. Ursächlich ist eine Schwäche der Zellen der Gefäßinnenwand.

Aneurysmen bleiben lange Zeit unerkannt, daher werden sie auch öfter mal als “Laune der Natur“ abgetan, denn Insider wissen: nicht jedes Aneurysma perforiert. Aber: Rauchen und hoher Blutdruck erhöhen das Perforationsrisiko signifikant. Jeder zweite Patient stirbt an einer Blutung im Gehirn, die durch eine „ausgebeulte“ Hirnschlagader (Aneurysma) ausgelöst wurde, daher zählt innerhalb der Notversorgung jede Minute.

Besonders betrifft es Menschen zwischen 40 und 60 Jahren. Für diesen Personenkreis spricht man von einer Letatlitätsrate von 50 Prozent. Zehn Prozent der Betroffenen versterben vor dem Eintreffen des Notarztes. Die Hälfte der Überlebenden kämpft mit langfristigen Hirnschäden.

Typisch sind plötzlich auftretende stärkste (blitzartige) Kopfschmerzen. Patienten beschreiben dieses akute Ereignis mit den Worten: „Wie ein Blitz aus heiterem Himmel“.

Nach der Sicherung der Verdachtsdiagnose durch eine Kontrastmittelangiograhie gibt es zwei Therapiemöglichkeiten:


Ausblick: Beide Methoden sollten zur Verfügung stehen, sie lassen sich auch bei ein und demselben Patienten einsetzen, wie ein Team aus dem Illinois Neurological Institute zeigte. "Die Zukunft liegt in wenigen Gefäßzentren mit hohen Fallzahlen", folgert Vajkoczy. Auch für einen Notfallpatienten werde es dann besser sein, Hunderte von Kilometern weit transportiert zu werden.


Quelle: www.zeit.de/online/2009/07/tso-aneurysma


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