Handlungsforschung

Aus PflegeWiki

Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Handlungsforschung („Action Research“) hat eine alte Tradition und stammt aus der Sozialwissenschaft.



Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Ziele

Wie auch immer Aktionsforschung aussieht, es gibt immer 2 Ziele:

  1. Veränderungen erbringen
  2. Forschen (Daten sammeln, auswerten) --> Forscher ist involviert (nicht der neutrale Datensammler)


[Bearbeiten] Merkmale der Aktionsforschung

Aktionsforschung ist keine Methode, sondern eine Art von Philosophie bzw. Konzept.

Die Daten können über alle wissenschaftlichen Methoden, nach wissenschaftlichen Kriterien, erhoben werden (Fragebögen, Interview) Hart und Bond aus England (Lit.: Hart&Bond)

haben durch Analayse vieler Aktionsforschungsprojekte festgestellt, dass es bestimmte Merkmale (Typologie) gibt:
  1. 2 Aspekte
    1. etwas soll verbessert werden
    2. auf eine bestimmte Sache bezogen
  2. es ist immer edukativ, Tendenz Leute zu bilden (pädagogisch, unterrichtend), Befähigung zur Argumentation.
  3. innerhalb der Aktionsforschung orientiert man sich an den einzelnen Menschen innerhalb einer Gruppe (was tun sie, wie tun sie es)
  4. ist immer problemorientiert (im Durchsschnitt kommt der Forscher nicht mit einer konkreten Fragestellung, meistens entsteht die Frage im Zusammenspiel mit den Beteiligten, gemeinsam kommt man auf Ideen und kreiert so den Forschungsentwurf)
  5. kontextspezifisch (die Ergebnisse sind nicht generalisierbar, sondern kontextspeziefisch) die Daten sind kontextspeziefisch erhoben worden
  6. auf Zukunft orientiert (Veränderung soll erreicht werden)
  7. Interventionen sind involviert (um das Ziel zu erreichen) (wie schaffen wir es, dieses Ziel zu erreichen)
  8. immer ein zyklischer Aspekt (z.B. PDCA-Methode (Forschung, Aktionen, Evaluation))
  9. Aktionsforschungsprojekte beziehen alle Betroffenen mit ein


Es kann experimentelle Forschung sein: wir möchten gemeinsam festellen, was "gelebte Regeln" sind, nach welchen Entscheidungsmustern gearbeitet wird (policy). Dies ist die "wenigst bedrohliche" Form der Aktionsforschung


Empowerement, die Beteiligten sind nicht nur professioneller geworden, sondern haben durch das Projekt die Fähigkeit entwickelt, ihre Position auch ohne Hilfe zu vertreten Konfliktgefahr: Diese Aktionsforschung ist (meist) "bottom-up", also von der Basis hin zur Führungsebene. Das Management wird konfrontiert mit empowerement-Mitarbeitern. Dies ist konfliktlastig, da viele Führungspersonen damit "nicht umgehen" können. Dieser Effekt war/ist vom Management nicht gewünscht. Konsequenz: der Forscher wird entlassen.

[Bearbeiten] Kritik

Ist das wirklich WIssenschaft ? Die Positivisten werden sagen: das ist keine Forschung im herkömmlichen Sinn, da der Forscher involviert ist. Eine Hauptaussage der Forschung ist, dass der Forscher nicht auf das Geschehen einwirken darf (neutrale Position)


[Bearbeiten] siehe auch

qualitative Forschung


[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

Diser Artikel ist unvollständig

Beurteilung: Dieser Artikel ist sehr kurz oder unvollständig, und sollte noch erweitert werden. Falls Du etwas zu diesem Thema weißt, dann sei mutig und füge Dein Wissen hinzu.
Persönliche Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Werkzeuge