Gesundheitssystem Schweden

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Das schwedische Gesundheitssystem ...

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Finanzierung

Das schwedische Gesundheitssystem finanziert sich überwiegend aus Steuern

[Bearbeiten] Ebenen

Das schwedische Gesundheitssystem ist in 3 Ebenen gegliedert:

[Bearbeiten] Die nationale Ebene

[Bearbeiten] Die regionale Ebene

Es gibt 21 Provinziallandtage. Diese organisieren und finanzieren das Gesundheitswesen.

[Bearbeiten] Die Gemeindeebene


[Bearbeiten] Priorisierung

Priorisierung: Steuerung des Zugangs zur Versorgung bei nicht akuten Erkrankungen anhand von bereit akzeptierten medizinischen Kriterien.

Bedürfnisse der Menschen in gesundheitlicher Hinsicht werden immer größer als die für das Gesundheitswesen zur Verfügung stehenden Ressourcen.

(Punkt 1 wie in BRD, Punkt 2 wird aufgrund von Notwendigkeit in der BRD diskutiert)

[Bearbeiten] Priorisierung = Zugangsregulierung

Priorisierung meist durch Wartezeiten beziehungsweise Wartelisten durchgeführt

Der Priorisierungsprozess soll nach öffentlich festgelegten Kriterien und so gerecht wie möglich ablaufen.

1992 Einsetzung einer parlamentarischen Priorisierungskommission.
1997 Beschluss des schwedischen Reichstages der über die Grundprinzipien der Priorisierung:
  1. Prinzip der Menschenwürde
  2. Bedarfs- bzw. Solidaritätsprinzip
  3. Prinzip der Kosteneffektivität

zusätzlich zur Konkretisierung verabschiedete der schwedische Reichstag auch eine Priorisierungsordnung (= Grundlage für konkrete Priorisierungsarbeit)

diese Ordnung umfasst insgesamt vier Gruppen:

  1. Versorgung lebensbedrohlicher akuter Erkrankungen
  2. Prävention und Rehabilitation
  3. Versorgung weniger schwerer akuter oder chronischer Erkrankungen
    • I, II, und III werden von öffentlich finanzierten Ressourcen getragen!
  4. Versorgung aus anderen Gründen als Krankheit oder Schaden:
    • Stehen in der Regel keine öffentlichen Gelder zur Verfügung Betroffene müssen selbst zahlen


[Bearbeiten] Konkrete Umsetzung der Provinziallandtage:

[Bearbeiten] Blekingemodell:

[Bearbeiten] Östergötland:

Um die Priorisierung, die immer einzelne Patienten betrifft und die üblicherweise in der Zuweisung eines Platzes auf einer Warteliste oder aber in der Verweigerung einer Behandlung besteht, rationaler zu gestalten, haben vor allem Ärzte in Schweden ein Fragen- & Punktesystem entwickelt. Die ursprünglich vorgesehene mathematische Beziehung zwischen Punktanzahl und Priorisierungsgrad wird mittlerweile aber kaum mehr verwendet. Während laut dem Abschlussbericht 2003 der Priorisierungskommission des schwedischen Ärzteverbandes noch mehr als die Hälfte der beteiligten Fachgruppen ein solches System anstrebt, werden solche Punktesysteme nach Auskunft des Verbandes heute weder verwendet noch weiterentwickelt. Auch das Prioriteringscentrum in Linköping betont bei seinen Bemühungen zur Erstellung eines nationalen Schemas zur Priorisierung, dass die Einzelfaktoren qualitativ bewertet und zusammengefasst werden sollten.

z.B. Klinik für Gynäkologie in Linköping:

[Bearbeiten] Literatur

Abschlussbericht der Svenska Läkaresällskapet (auf schwedisch) http://www.svls.se/cs-media-old/xyz/000003156.pdf


[Bearbeiten] siehe auch

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