Gelenkerguss

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Ein Gelenkerguss ist eine pathologische Ansammlung von Flüssigkeit im Inneren eines Gelenks, z.B. aufgrund eines Traumas oder einer Entzündung.

Formen[Bearbeiten]

Gelenkergüsse können verschiedene Formen haben, die sich je nach Flüssigkeit, die sich einlagert, wie folgt unterscheiden können:

Ursache[Bearbeiten]

Die Ursachen von Gelenkergüssen können sehr vielseitg und unterschiedlich sein. Meistens sind sie eine Begleiterscheinung degenerativer Gelenkkrankheiten (z.B. Arthrose). Ferner sieht man Gelenkergüsse bei:

Symptome[Bearbeiten]

Ein Gelenkerguss äußert sich klinisch durch eine Schwellung des betroffenen Gelenks mit Verstreichen der normalen Gelenkkontur. Hinzu treten:

Überwärmung und Rötung des Gelenks weisen auf einen aktiven Entzündungsprozess hin.

Therapie[Bearbeiten]

Die Behandlung ist abhängig von der Ursache und der Lokalisation des Gelenkergusses. Am Anfang erfolgt meist eine Ruhigstellung und Schonung des Gelenks, später eine vorsichtige Mobilisation mit Bewegungsübungen. Zusätzlich sind Hochlagerung und Kühlung des Gelenks empfehlenswert. Die Gelenkpunktion bringt eine Druck- und Schmerzentlastung.

Die medikamentöse Behandlung und chirurgische Eingriffe richten sich nach der Grunderkrankung beziehungsweise der Verletzung. Gegen Schmerzen werden NSAR (z.B. Ibuprofen) gegeben.

Quellen[Bearbeiten]