Fachweiterbildung Palliativ- und Hospizpflege

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Fachkrankenschwestern und -pfleger für Palliativ- und Hospizpflege pflegen und betreuen unheilbar kranke Patienten in Krankenhäusern, ambulanten Pflegediensten, Hospizen, Altenheimen und Pflegestützpunkten.

Die Ausbildung ist landesrechtlich geregelt und wird als berufliche Weiterbildung an staatlich anerkannten Bildungseinrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens angeboten. Zur berufsbegleitenden Weiterbildung gehören die gleichen Inhalte, wie sie auch in der Fortbildung Palliative Care vermittelt werden, jedoch mit ca. 300 Theoriestunden deutlich vertieft gegenüber der mit nur 160 Stunden veranschlagten Fortbildung.

Für die Zulassung zur Weiterbildung wird in der Regel eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem einschlägigen Gesundheitsfachberuf vorausgesetzt, z.B. als Gesundheits- und Krankenpfleger/in Außerdem ist eine Berufspraxis in der Palliativ- und Hospizpflege von bis zu 36 Monaten innerhalb der letzten 5 Jahre nachzuweisen

Arbeitsaufgaben[Bearbeiten]

Ein wesentlicher Bestandteil der Aufgaben besteht in der Umsetzung der Palliative Care, angepasst an die individuelle Situation des jeweiligen Patienten. Dazu gehört unter anderem die Palliativpflege und die Sterbebegleitung, wobei das soziale Umfeld des Patienten immer mit einbezogen wird. Eine Dokumentation der Pflegemaßnahmen wird nach ähnlichen Vorgaben wie in anderen Bereichen der Pflege durchgeführt. Ein regelmäßiger Austausch mit anderen an der Versorgung beteiligten Berufsgruppen, beispielsweise mit ärztlichen Mitarbeitern oder Physiotherapeuten, dient dazu, Therapie und Pflege zu optimieren.
Bei Bedarf erfolgt eine Beratung der Patienten und Angehörigen in pflegerischen und organisatorischen Fragen einschließlich der Vermittlung von Kontakten zu weiteren Einrichtungen der Hospiz- und Palliativversorgung. Daneben findet die Koordination der Tätigkeiten ehrenamtlicher Hospizhelfer und deren Anleitung statt.

Weblinks[Bearbeiten]