Fachhochschule im Deutschen Roten Kreuz

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Fachhochschule im Deutschen Roten Kreuz
Präsident: Prof. Dr. Dr. Konrad Obermann
Kanzlerin: Dr. Angelika Schade
Gründungsjahr: 2002
Schließungsjahr: 2008
Ort: Universitätsstadt Göttingen
(Süd-Niedersachsen)
Studiengänge: 1
Studenten: zuletzt ca. 65
Professoren: 8
Lehrbeauftragte: 6
Anschrift: Reinhäuser Landstr. 19-21
37083 Göttingen

Die Fachhochschule im Deutschen Roten Kreuz (kurz: Fachhochschule im DRK oder FH im DRK) war eine Fachhochschule in privater Trägerschaft. Der Lehrbetrieb wurde zum Sommersemester 2003 aufgenommen. Die Hochschule hatte ihren Sitz in Göttingen und besaß die staatliche Anerkennung durch das Land Niedersachsen. Zuletzt studierten an der Hochschule etwa 60 Studentinnen und Studenten im Studiengang Sozialmanagement, der mit dem Abschluss Bachelor of Arts endet.

Im März 2007 beschloss der Trägerverein der Hochschule, den Lehrbetrieb voraussichtlich zum Sommersemester 2008 einzustellen. Weitere vorgesehene Studiengänge wie beispielsweise ein Masterstudium „Management im Sozial- und Gesundheitswesen“ und ein Bachelor- und Masterstudium „Prävention und Management von Katastrophen“ wurden aufgrund der Einstellung des Hochschulbetriebs nicht mehr realisiert.


Studienangebot[Bearbeiten]

Großer Saal
  • Sozialmanagement
    Dauer: 6-semestriges Vollzeitstudium
    Abschluss: Bachelor of Arts

Dem Profil einer Fachhochschule entsprechend war die Ausbildung durch einen hohen Anwendungs- und Praxisbezug gekennzeichnet.

Lehrkörper und Kooperationen[Bearbeiten]

Außenansicht (1)

Der Lehrkörper bestand zuletzt, im SoSe 2008, aus acht Professoren bzw. Professorinnen für die Fächer

  • Sozialmanagement/ Soziale Arbeit
  • Controlling in Gesundheits- und Sozialeinrichtungen
  • Human Resource Management und Marketing
  • Organisationspsychologie, Kommunikation und Beratung
  • Ökonomie und Ethik im Gesundheitswesen
  • Management im Gesundheitswesen
  • Sozialwissenschaft und Sozialpolitik
  • Arbeits- und Sozialrecht

Zusätzlich waren weitere Lehrbeauftragte an der Ausbildung beteiligt. Diese kamen aus Institutionen des Gesundheits- und Sozialwesens, aus Unternehmen der freien Wirtschaft oder der öffentlichen Verwaltung. Für das Fach Soziologie mit Schwerpunkt Katastrophenmanagement wurde im Februar 2006 eine Honorarprofessur an Wolf R. Dombrowsky, dem Leiter der Katastrophenforschungsstelle (KFS) des Instituts für Soziologie der Christian-Albrechts-Universität Kiel verliehen.

Die Fachhochschule im DRK war Mitglied des Niedersächsischen Forschungsnetzwerks Gesundheits- und Pflegewissenschaften. Darüber hinaus arbeitete die Fachhochschule mit dem Fachbereich Wirtschaft der Fachhochschule Flensburg zusammen, welcher innerhalb des Studiengangs Betriebswirtschaft über besondere Kompetenzen im Bereich Krankenhaus-Management verfügt. Kooperationen existierten ferner mit der Fachhochschule Düsseldorf (gemeinsamer Forschungschwerpunkt "Wohlfahrtsverbände/Sozialwirtschaft" ), mit dem Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen und dem Zentrum für Nonprofit-Management Münster. Die Fachhochschule im DRK entwickelte E-Learning-Module zusammen mit oncampus in Lübeck.

Standort[Bearbeiten]

Außenansicht (2)

Göttingen ist Sitz der Georg-August-Universitätund der staatlich anerkannten Privaten Fachhochschule Göttingen und Standort für die Fakultäten Naturwissenschaften und Technik sowie Ressourcenmanagement der Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen, Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK), und für das Soziologische Forschungsinstitut Göttingen e.V. (SOFI). Die Bibliotheken der Universität Göttingen konnten von den Studierenden der Fachhochschule im DRK mitgenutzt werden, ebenso die Mensen des Studentenwerks Göttingens.

Die Fachhochschule im DRK befand sich in einer ca. 100 Jahre alten Villa und bot mit zwei Wohnheimen Unterkünfte direkt auf dem Campus.

Träger der Hochschule[Bearbeiten]

Die Fachhochschule im DRK befand sich in Trägerschaft des Vereins "Clementine von Wallmenich Hochschule, Fachhochschule im Deutschen Roten Kreuz e.V.". Mitglieder des Vereins waren:

  • der Verband der Schwesternschaften vom DRK e.V.
  • der Bundesverband Deutsches Rotes Kreuz e.V.
  • acht Privatpersonen aus dem Gesundheits- und Sozialwesen und der freien Wirtschaft

Vorsitzender des Vereins war zuletzt Dr. Hermann Avenarius, Professor für öffentliches Recht und Verwaltungswissenschaft, Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) in Frankfurt am Main, stellvertretende Vorsitzende waren Claudia Artz, Oberin der DRK-Schwesternschaft Essen, und Soscha Gräfin zu Eulenburg, Vizepräsidentin des DRK.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]


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