Führungsstil

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Es ist kein Zufall, wenn einige Teams auf Dauer Spitzenleistungen bringen und viel Zusammenhalt aufweisen, andere hingegen unzufrieden sind und mangelhaft arbeiten. Eine zentrale Rolle wird dabei der Führungskraft zugewiesen. Denn sie legt mit ihrem Stil Maßstäbe hinsichtlich Raum für zwischen-menschliche Begegnungen, Personalentwicklung und dessen Leistungen. Leider scheint es viel zu wenig kompetente Führungskräfte zu geben. Um das auszugleichen werden Schulungen und Weiterbildungen angeboten. Doch auch mit bestem Wissen gelingt es Führungskräften teilweise nicht, die theoretischen Kenntnisse in die Praxis umzusetzen, weil sie oftmals durch ihre Lern- & Lebensgeschichte im Verhalten festgelegt scheinen (z.B. autoritärer Vater → autoritärer Sohn).

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] unterschiedliche Stile nach Lewin

[Bearbeiten] Autoritärer oder autoritär-direktiver Stil

Die Gruppenleitung entscheidet über Aufgaben/Maßnahmen, demonstriert Macht, legt Richtlinien fest, übt Kontrolle aus, erteilt eher persönliche Kritik, greift mit Befehlen in das Gruppengeschehen ein, bleibt gegenüber der Gruppe auf Distanz.

Dies hat die Auswirkung, dass Teilnehmer einer Gruppe auf den Gruppenleiter fixiert bleiben und eher nicht spontan agieren. Das Gruppenklima ist eher konfliktträchtig, es hererscht Konkurenzstimmung bis hin zur Hackordnung. Oftmals wird ein Sündenbock gesucht. Die Arbeitsergebnisse sind quantitativ hoch, die Qualität jedoch geringer.

[Bearbeiten] Laissez-faire Stil

[Bearbeiten] Partnerschaftlicher / demokratischer Stil

Der Gruppenleiter:

Die Teilnehmer:

[Bearbeiten] Leistungsorientierung oder MitarbeiterInnenorientierung?

Diese 3 Stile nach Lewin bewegen sich innerhalb dieser Dimensionen. Merkmale der Leistungsorientierung sind: einzig und allein harte Fakten zählen -– Produktion, Produktivität, Sachergebnisse. Der Mensch ist Mitarbeiter und Mittel zum Zweck. Die extremste Form entspricht dem autoritären Führungsstil. Merkmale der MitarbeiterInnenorientierung sind: Hauptsache der Mensch ist zufrieden und es herrscht ein angenehmes Betriebsklima. Dann stimmen die Ergebnisse schon von selbst. Diese Form, bei der es nur auf die Qualität der Zusammenarbeit ankommt entspricht dem Human Touch-Führungsstil.

[Bearbeiten] 81 Typen nach Blake und Mouton

Die klassische Einteilung der Führungsstile in autokratisch (später autoritär genannt), demokratisch (später kooperativ) und Laissez-faire wurde bei Blake und Mouton durch 81 Typen (also 9x9) abgelöst. Nach diesen amerikanischen Organisationsspsychologen bewegen sich alle Stile innerhalb der Dimensionen Leistungsorientierung auf der einen und Mitarbeiterorientierung auf der anderen Seite. Anhand ihrer Verhaltensausprägung haben Blake und Mouton Stile definiert und in ein Koordinatensystem geschrieben.

[Bearbeiten] Neuste Entwicklung in den Managementkonzepten zu den Führungsstilen

Als neuster und praktikabelster Führungsstil gilt momentan der sogenannte partizipativ-situative Führungsstil. Durch die ständige Information über aktuelle Entwicklungen und die Beteiligung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Entscheidungsprozessen schaffen Führungspersonen Gestaltungsmöglichkeiten für alle. Im Idealfall entsteht daraus eine corporate identity (Identifikation mit dem Unternehmen), die nachweislich zu einer verminderten Fluktuation führt. Die Führungsperson setzt je nach Situation und Mitarbeiterin unterschiedliche Führungsstile ein.


[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Literatur

6. Auflage - 2009. 240 Seiten. ISBN 381051294X (ein aus der Praxis abgeleiteter Ansatz der Geschlechtsstereotypien nutzt)

[Bearbeiten] Weblinks


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