Ernährung bei Demenz

Aus PflegeWiki

Wechseln zu: Navigation, Suche

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Ernährung bei Menschen mit einer dementiellen Erkrankung

Die Ernährung ist ein zentraler Punkt bei allen Menschen (vgl. ATL). Ausgewogenes Essen und Trinken trägt bei zum Wohlbefinden und hat auch direkte Auswirkungen auf die gesundheitliche Situation. Ein Sprichwort besagt "Essen hält Leib und Seele zusammen". Dies gilt nicht nur für Jung und Alt, sondern auch für geistig rege Menschen sowie für Menschen, die an einer Demenz erkrankt sind.

Menschen mit Demenz haben Vorlieben und Abneigungen gegenüber bestimmten Nahrungsmitteln und Getränke. Die im Leben liebgewordenen Gewohnheiten und individuellen Essgewohnheiten sollen auch weiter im Vordergrund stehen und so weit wie möglich aufrecht erhalten bleiben. Durch das Essen und Trinken sollen auch soziale Kontakte gefördert werden. Es ist notwendig sich mit dem speziellen Thema Ernährung mit Demenz auseinander zu setzen. Bei der Begleitung von Menschen mit Demenz sollte man versuchen herauszufinden, warum manche Betroffene ein problematisches Essverhalten zeigen?

Sie können häufig nicht die entsprechenden Auskünfte geben, warum sie etwas nicht Essen oder Trinken. Welche Ursachen dahinter liegen, wenn Menschen mit Demenz ein ablehnendes Eß- und Trinkverhalten zeigen, kann viele Gründe habenSeitentext.[1]. Auch die Umgebung während der Mahlzeiten spielt eine große Rolle, ob jemand isst und trinkt oder nicht isst und trinkt. Eine abwechslungsreiche Ernährung mit ausreichender Energie, Nährstoffen und Flüssigkeiten steht im Vordergrund für die körperliche und seelische Gesundheit. Im Alter kann das Hungergefühl abnehmen und somit äussern sich Demente erst gar nicht. Dagegen kann man appetitanregende und appetitunterstützende Nahrungsmittel anbieten.

Trotz aller Anstrengung Pflegender können Ernährungsdefizite auftreten. Menschen mit Demenz können sehr oft im Verlauf der Krankheit ein Nährstoffmangelsyndrom entwickeln. Der zunächst schleichende Verlust an Körpergewicht kann schon in der Anfangsphase durch einen erhöhten Energieverbrauch, durch einen gesteigerten unkontrollierbaren Bewegungsdrang, einsetzen. Unter der Zielsetzung, frühzeitig Probleme bei der Ernährung von Menschen mit Demenz zu erkennen, steht die Informationssammlung und die Erfassung des Ernährungszustandes, um dadurch individuelle Maßnahmen und Hilfestellungen entwickeln zu können.

[Bearbeiten] Mögliche Probleme bei der Ernährung von Menschen mit Demenz

[Bearbeiten] Individuelle Interventionsmöglichkeiten

[Bearbeiten] Quellen

  1. , Meyer S., Gräske J., Worch A., Wolf-Ostermann K. (2011): Ernährungssituation und Alltagsfähigkeiten bei Menschen mit und ohne Vorliegen einer Demenzerkrankung im Vergleich zwischen ambulant betreuten Wohngemeinschaften und Spezialwohnbereichen für Menschen mit Demenz. Praxis Klinische Verhaltenstherapie und Rehabilitation. 84(2): 139-153.

[Bearbeiten] Siehe auch


Quelle: Ausschnitte aus einer Projektarbeit im Rahmen einer Weiterbildung zur Fachkraft für Gerontopsychiatrie
Persönliche Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Werkzeuge