Entzündungsphase

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Zusammengefaßt findet hier statt:

Kommt es zu einer Verletzung der Blutgefäße beginnt umgehend die Hämostase (Blutgerinnung) unter vorläufiger Engstellung der Gefäße. Durch die Thrombozytenaggregation werden provisorisch die Gefäße abgedichtet. Innerhalb von 24 Stunden wird dann ein Fibrinnetz gebildet. Das Fibrinnetz dient später als Matrix für die Granulation. Nach einer kurzen Vasokonstriktion (Gefäße ziehen sich zusammen) folgt eine Vasodilation (Gefäße weiten sich und machen Platz) durch Histamin, Serotonin und Kinin. Dadurch wird die Wunde stärker durchblutet. Erythrozyten, Leukozyten und Thrombozyten tummeln sich jetzt hier. Der erhöhte Stoffwechsel verursacht einen Temperaturanstieg im Wundgebiet: Calor und Rubor (Überwärmung u. Rötung) Der Körper schickt Blutplasma ins Interstitium dadurch erhöht sich der Co2-Druck und es kommt zum Sauerstoffmangel (Azidose) Diese Flussigkeitsansammlung ist erkennbar durch Anschwillen der Wunde/ Wundödem (Tumor/Schwellung) Die freiliegenden Nervenendigungen führen zum Wundschmerz (Dolor) Die Entzündungszeichen treten bereits nach 2 bis 4 Stunden nach der Verletzung auf. Nun schwärmt das Abwehrsystem unseres Körpers aus. (""Polizei" tritt Dienst an:o)") Chemotaxisch werden Monozyten und neutrophile Granulozyten angelockt und beginnen mit der Phagozytose.

[Bearbeiten] siehe auch

Wundheilung

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