Empathie

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Empathie beschreibt die Fähigkeit, sich in die Erlebenswelt anderere Menschen (wie sie oder er etwas erlebt, fühlt, wahrnimmt … )

Dies Fähigkeit sollte von Dienstleistenden in helfenden Berufen beherrscht bzw. geübt werden. Dieses sich Hineinversetzen in die Gefühls- und Erlebenswelt geschieht dabei, ohne mit dem Klienten zu verschmelzen ("Ein Stück weit in den Schuhen des anderen gehen, aber dabei die eigenen Socken tragen")

Carl Rogers nannte diese Dimension der Kommunikation auch „einfühlendes Verstehen" und sieht darin den wichtigsten Bestandteil des helfenden Gesprächs, neben "Echtheit und Selbstkongruenz" und "Annehmen und Wertschätzen". Diese drei Bedingungen/Grundhaltungen ("cour conditions" = Herzbedingungen) werden von Rogers als notwendig und bereits als ausreichend betrachtet für eine hilfreiche Entwicklung des Gesprächs und der Persönlichkeit des Klienten.

Empathie ist also das positiv besetzte, aber doch abstrakte, Mitgefühl, während Mitleid als Verhaltensweise sich auf die Beziehungsentwicklung zwischen den Beteiligten auswirkt. Es ist / bleibt also strittig, ob Empathie eine Emotion ist oder nur ein erlerntes kommunikationsförderndes Verhalten.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Hirnforschung

In der Hirnforschung (wie bei Manfred Spitzer) zeigt sich eine durch Hirnstrukturen beeinflusste Empathie gegenüber Personen in Abhängigkeit von deren fairen bzw. unfairen Verhalten.

Andere, neuere Untersuchungen lassen zwischen dem Nachahmungsverhalten, beispielsweise bei dem Gähnen anderer, und der Fähigkeit zur Empathie einen Zusammenhang vermuten (siehe auch Spiegelneuronen). Die Hirnforschung hilft also bis jetzt nicht weiter bei dieser Fragestellung.

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Siehe auch

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