Empathie

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"Empathie ist die Fähigkeit, wahrzunehmen, was in einem anderen vorgeht.

Von kognitiver Empathie spricht man, wenn man wahrnimmt, was in einem anderen vorgeht, jedoch ohne dabei die emotionale Reaktion seines Gegenübers zu zeigen. Dazu gehört z.B. auch die Anwendung eines Persönlichkeitsmodells. Zur kognitiven Empathie gehören aber auch unbewusste, intuitive Bestandteile, so lange sie auf rationalen Abläufen im Gehirn basieren. Kognitive Empathie bedeutet also, dass man versteht, was in einem anderen vorgeht.

Von emotionaler Empathie spricht man, wenn man die Gefühle eines anderen annimmt – im wahrsten Sinne des Wortes. Man fühlt das, was auch der andere fühlt. Emotionale Empathie ist also dasselbe wie Mitgefühl, Mitleid oder auch die Teilhabe an der Freude anderer. Emotionale Empathie wird oft auch affektive Empathie genannt."

Empathie spielt auch in der Mitarbeiterführung eine wichtige Rolle. Empathische Führung bedeutet dabei, dass die Führungskraft eine einfühlende Verbindung zum Mitarbeiter aufbaut, dessen Bedürfnisse wahrnimmt und daran anknüpfen kann. [1] C. Skinner und P. Spurgeon belegen in einer Studie, dass Mitarbeiter im Gesundheitswesen, die empathisch geführt werden, eine erhöhte Leistungsbereitschaft zeigen, auch über ihren Aufgabenbereich hinaus. [2]

Quelle[Bearbeiten]

Link[Bearbeiten]

  • Johanna Ade, Elisabeth Buchner, Elke Eberts: Empathische Führung gerade auch in der Veränderung, in: Management & Krankenhaus, 09.2013. (PDF)
  • Skinner, C., and P. Spurgeon (2005). Valuing empathy and emotional intelligence in health leadership: a study of empathy, leadership, and outcome effectiveness. Health Services Management Research, 18, 1–12