Diskussion:Wohin mit Mutter
Aus PflegeWiki
[Bearbeiten] Formulierung des Lemmas
Das Lemma ist eher unenzyklopädisch. Jedenfalls fehlt das Fragezeichen. Es geht außerdem auch um pfegebedürftig werdende Väter. Verwirrend ist, wenn im ersten Satz unter dem Lemma Wohin mit Muter zunächst auf das Problem Wohin mit Oma? eingegangen wird, um dann dazu zu kommen, dass es auch gar nicht um die Oma sondern um die Mutter geht..--Schwarz 18:10, 2. Nov. 2010 (CET)
- Hierzu meine Meinung als User: Das Fragezeichen sollte hinzugefügt werden. Ansonsten bezieht sich die Einleitung ja auf einen Artikel im Stern, der nun einmal scheinbar unter diesem Titel "Wohin mit Oma" erschienen ist. Dies hatte sich der Stern evtl. von einer Weihnachtssatire, die hier in Hamburg öfters in der Vorweihnachtszeit im Theater läuft, abgeschaut, Titel: "Wer nimmt Oma". Hier im PflegeWiki gibt es ganz unterschiedliche Artikel, klassische Lemmata, wie sie auch im Lexikon zu finden sind. Diese sollten möglichst auch im lexikalischen Stil verfasst werden. Des weiteren gibt es abgeschlossene Literaturarbeiten, die gar nicht editiert werden dürfen. Buchbesprechungen, ebenfalls abgeschlossene Artikel, die nicht weiter editiert werden dürfen. Essays, Anleitungen, Lernhilfen für Schüler etc. Je nach Art des Artikels stilistisch unter Umständen unterschiedlich. Wie so schön auf der Hauptseite steht: "Ausrichtung: Texte auf Universitätsniveau wird man in PflegeWiki nicht unbedingt und vor allem auch nicht durchgängig finden. PflegeWiki ist ein Portal für die Krankenpflege und wird unter dem Motto "von Praktikern - für Praktiker" geführt" --Würfel 18:50, 2. Nov. 2010 (CET)
- Der Artikel resp. die geschätzte Autorin kann sich ja noch nicht so richtig entscheiden, was er bzw. sie will, ob die Situation pflegender Angehöriger allgemein dargestellt werden soll, wozu es aber bereits einen Artikel gibt, ob ein Stern-Artikel, der Pflege-Fachzeitschrift schlechthin (!) nacherzählt werden soll, oder ob es um die spezielle Situation gehen soll, in der Angehörige stehen, wenn sie unvorbereitet mit der Pflegebedürftigkeit eines Angehörigen konfrontiert werden. Egal, welches nun das Thema sein soll, die Frage ist, ob jemand, der sich zu einem dieser Themen informieren will, dieses Artikel findet, wenn der Artikel Wohin mit Mutter heißt. Der beste Artikel nutzt nichts, wenn ihn niemand findet?
- Dass hier kein Universitätsniveau angestrebt wird, ist ein Armutszeugnis für die ganze Projekt. Das Problem ist doch nicht das Universitätsniveau, sondern ob es gelingt, höchstes fachliches Niveau verständlich zu erklären und den Praxisbezug herzustellen. Niveaulose Artikel gibt es hier genug. Hier wird immer wieder das Bild vermittelt, dass Praktiker eigentlich zu blöd seien, um etwas zu verstehen, was ein bisschen komplizierter ist, so als ob sich Fachlichkeit und praktisches Arbeiten widersprechen oder gar gegenseitig ausschließen würden. --Schwarz 23:45, 2. Nov. 2010 (CET)
- Wohin unsere Autorin genau will, wie sie das ganze verlinkt usw. werden wir sehen, noch ist der Artikel in der Bearbeitung. Zum Grundsätzlicheren: Nein, ich halte die Praktiker keineswegs für blöd. Allerdings ist nicht jeder sofort in der Lage, einen wissenschaftlichen Artikel zu schreiben, nicht unbedingt eine Frage von Intelligenz, sondern von Übung und Wissen. Pflegewissenschaftler und Studenten wird man hier auch finden, aber nicht überwiegend. Wikis sind allgemein eher nicht zitierfähig in wissenschaftlichen Publikationen, Hausarbeiten usw. Außerdem würde man solch aufwendige Texte dann eher in Fachzeitschriften und Büchern publizieren. Hier lesen und schreiben viele Praktiker, mitunter auch Auszubildende, die wir sehr gerne zur Teilnahme ermutigen. Je nach Art der Tätigkeit, ist die benötigte Tiefe des Wissens vollständig zu unterscheiden. Auch wird eine Lernhilfe für Schüler lockerer formuliert sein, als die anderen klassischen Lemmata. Dann ist es auch eine frage des Bedarfs. Der Praktiker wird z.B. eine andere Vertiefung des Themas wünschen, als der Wissenschaftler. Dies gilt vor allem für die Bezugswissenschaften. Hier wird der Praktiker einen wissenschaftlichen Text verstehen, mitunter geht er trotzdem an seinen Bedürfnissen vorbei, da er in der angrenzenden Bezugswissenschaft nur einen Überblick benötigt. Texte auf Universitätsniveau begrüßen wir trotzdem. Wir fordern sie aber nicht ein, schon gar nicht werden Autoren gescholten, weil sie hier keine deratigen Texte einstellen.--Würfel 04:50, 3. Nov. 2010 (CET)
- Hallo alle! Die für mich etwas voreilig erscheinende Debatte hier zeigt mir immerhin, wie es für Schnell-Lesende, -interpunktierende oder -denkende noch ausformuliert werden muss, damit das echte Problem schnell erkannt wird. Man verzeihe mir die daraus folgende Ausführlichkeit in der Einleitung. Der vielfach ähnlich verwendete Titel (TV, Zeitungen, Veranstaltungen allerorten, siehe auch Caritas im Sie-Format) hat ja eher Ausrufcharakter. Es geht nicht, keinesfalls vorrangig, um eine Alternative Heim in der XYZ-Straße oder Versorgung in der bisherigen Wohnung. Meist gibt es diese Alternative doch gar nicht (mehr oder zur Zeit). Wieviel Verzweiflung steckt da drinnen? Und deshalb greift es z. B. der Stern auch so breit auf. Haben die Diskutanten den Beitrag dort schon im Original gelesen und inklusive Bebilderung angesehen? Vielleicht führt der Artikel ja bei Euch auch dazu.
- Und der Duden? Na dem ist klar, dass hinter eine rhetorische Frage kein Fragezeichen gehört. Aber vielleicht muss es so geschrieben werden: Vorsicht, rhetorische Frage.
- Mit der Bitte um mehr Gelassenheit und positive Energie. MfG -- liane, 15:21, 3. Nov. 2010
- Wenn hier noch nicht einmal Konsens darüber erzielt werden kann, dass hinter eine Frage (die hier keine rhetorsiche Frage ist), ein Fragezeichen gehört, so ist das Universitätsniveau Lichtjahre entfernt. Mag die Autorin ihre positive Energie weiterhin walten und blühen lassen. --Schwarz 16:58, 3. Nov. 2010 (CET)
- Genau, - aus dieser mehr oder minder arroganten Sichtweise wurde dann ein Rauswurf einer Autorin, die in diesem Wiki viele Beiträge geleistet hat. Es lebe die Dreifaltigkeit aus: …, … und …
- nur mal so zur Erinnerung an die Entstehungsgeschichte. Entschuldigt die Erinnerung an die partielle, oder soll man sagen selektive, Handlungsunfähig-, willigkeit. --n³, :-) --> ✉ 15:55, 10. Apr. 2011 (CEST) (f l d d m v w)
- …Die Darstellung der Nutzerin N3 ist sachlich falsch!--Dave 00:34, 11. Apr. 2011 (CEST) stellvertretend für die Administration
[Bearbeiten] Wer kümmert sich um mich?
Unter der Frage "Wer kümmert sich um mich?" zeigte der Sender 3sat 2011 verschiedene Beiträge in vivo-Thema verschiedene Modelle jenseits von Altenheim, Altenpflegeheim oder Pflegedienst, die er so charakterisierte (zum Inhalt, dort Video zum ansehen):
- "Bürger helfen Bürgern"
- Die Seniorengenossenschaft Riedlingen ermöglicht es älteren Menschen, möglichst lange in den eigenen vier Wänden zu wohnen. Die hilfsbedürftigen Menschen werden im Alltag von freiwilligen Helfern unterstützt.
- Gelebte Nachbarschaft statt Heimtristesse
- Als Alternative zur stationären Pflege bietet die Bremer [Heimstiftung Wohnen mit Service] an. Die Idee: Senioren sollen die Tätigkeiten, die sie im Alltag noch selbständig bewerkstelligen können, auch alleine machen. Für den Notfall gibt es einen 24-stündigen Hausnotruf.
- Röslers Pflegereform geht in entscheidende Phase
- Die Regierungs-Koalition nähert sich etappenweise einer umfassenden Pflegereform. Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) traf sich dazu am 14. April 2011 in Berlin zum letzten "Pflegedialog" mit Verbandsvertretern und Fachleuten. Bis zur Jahresmitte 2011 will er in der Regierung Eckpunkte vorlegen.
- Erfüllter Lebenstraum Alters-WG
- Henning Scherf, bis 2005 war er in Bremen regierender Bürgermeister, ist überzeugter WG-Bewohner. Bereits mit Mitte 40 hat der über 70-Jährige begonnen, nach der passenden Wohnform für sein Alter zu suchen. Gemeinsam mit seiner Frau und fünf weiteren Personen teilt er sich seit rund 20 Jahren ein Haus in Bremen. Und erklärt das Modell in vielen Vorträgen.
- Demenz-WG als Alternative zum Altenheim
- Gregor Steinbrenner besucht eine Demenz-WG (Wohngemeinschaft). Wohin, wenn ein Pflegeheim nicht in Frage kommt, aber das Alleinleben nicht mehr geht? Eine Frage, die sich Kranken und Angehörigen häufig stellt. Seit ein paar Jahren gibt es vor allem in Großstädten eine echte Alternative: Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz.
- Checkliste: Wohn- und Lebenssituation im Alter
- Es gibt verschiedene Modelle für die Wohnsituation im Alter. Wer an sein eigenes Alter denkt, soll sich rechtzeitig mit diesem Lebensabschnitt auseinanderzusetzen und sich genau zu informieren, um eine passende Lösungen zu finden. Eine Checkliste dafür, die vom "Kompetenznetzwerk Wohnen" und der "empirica AG" entwickelt wurde.
- PAUL kennt die Bedürfnisse älterer Menschen
- (Paul = Persönlicher Assistent zur Unterstützung des Lebens) Es handelt sich dabei um unauffällige, unsichtbare und leicht bedienbare Hausautomatisierungstechniken. Es geht also um selbstbestimmtes Wohnen im Alter mit moderner Technik. Wie können Senioren ihre Unabhängigkeit zu Hause wahren, ohne gleich auf eine personelle Betreuung zurückgreifen zu müssen? Die TU Kaiserslautern hat aus diesem Grund PAUL entwickelt (Assisted Living und dessen Bedeutung beim altersgerechten Wohnen).
MfG --n³, :-) --> ✉ 18:36, 16. Apr. 2011 (CEST)