Diskussion:Venenverweilkanüle
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Wäre fein wenn hier auch das Bild wäre von dem anderen Artikel (Venöser Zugang)--NB 18:40, 22. Mai 2005 (CEST).
[Bearbeiten] Verbandswechsel Venenverweilkanüle
Nach der Richtlinie Nr. 5.1 des Robert-Koch Institutes soll die Verweildauer peripherer Kunststoffkanülen nicht mehr als 72 Std. betragen.
Definition: Durchführung eines Verbandwechsels unter sterilen Kautelen (Arbeitsanleitung der Krankenhaushygienekommission der UKB Stand: 4/2000)
Ziel: Infektionsprophylaxe
Häufigkeit: 1 x tgl. Palpation der Einstichstelle durch das intakte Transparentpflaster
alle 72 Std. Verbandwechsel, ausserdem bei Durchfeuchtung, Beschmutzung oder
Beschädigung des Verbandes alle 72 Std. Systemwechsel
Material:
Händedesinfektionsmittel, farbloses Hautdesinfektionsmittel Moltex-Unterlage (verbleibt zum mehrmaligen Gebrauch beim Pat.), Abwurfschale, Einmalrasierer (stark behaarte Hautbereiche müssen vor Anwendung des Transparentpflasters rasiert werden), 1 Paar unsterile Handschuhe, eine sterile Einmalpinzette/oder sterilen Handschuh, Pagazling-Tupfer steril, Pur-Zellin-Tupfer (zum Unterpolstern des Ansatzstückes), unsterile Kompresse (zum Abpolstern der Braunüle), Transparentpflaster VENI-GARD SP Porofix-Braunülenpflaster, bei bestehender Pflasterallergie: Omnistrip 12x101mm TG-Fix-Netzverband zur Fixierung des Verbandes
Vorbereitung des Patienten: Information
Durchführung:
hygienische Händedesinfektion, Moltexunterlage als Bettschutz anbringen,unsterile Handschuhe anziehen, alten Verband entfernen, Transparentpflaster entfernen, Braunülen-Pflaster entfernen,
Handschuhe verwerfen, hygienische Händedesinfektion
Nach Richtlinie 5.1 des Robert-Koch-Institutes muss nach Kontakt mit kontaminiertem Material eine erneute hygienische Händedesinfektion stattfinden !
Verpackung der sterilen Einmalpinzette und der Pagazling-Tupfer öffnen,
Pagazling-Tupfer mit Einmalpinzette /sterilem Handschuh entnehmen,
Tupfer mit Hautdesinfektionsmittel satt einsprühen, Einstichstelle desinfizieren (nicht wischen)!
15 sec. Einwirkzeit!, Venenverweilkanüle mit Porofix-Braunülenpflaster fixieren,
Bei bestehender Pflasterallergie: Braunülenflügel mit Omnistrip fixieren und zusätzlich mit einem Omnistrip-Zügel sichern, Transparentpflaster steril anbringen
Braunüle mit unsteriler Kompresse abpolstern, Braunülenansatzstück mit Pur-Zellin-Tupfer unterpolstern,
Braunüle mit TG-Netzverband fixieren
Nachbereitung Material: Abfälle vorschriftsmässig entsorgen
Dokumentation: der Häufigkeit von Palpation und Verbandwechsel
Qualifikation:
Krankenschwester/Krankenpfleger, Schülerlnnen der 3-jährigen Ausbildung ab dem 2. Semester
nach erfolgreicher Durchführungskontrolle
- LOL, SchülerInnen im 3LJ, 2. Semester ich lach mich kaputt.. also ich halte es so, wenn die Nadel nicht zu kotterig aussieht lass ich lieber das Pflaster dran und manipuliere nicht herum, lieber eine Nadel die nach nix aussieht aber gut läuft, als anders herum!! Only my two cent...Dave 10:36, 5. Apr 2008 (CEST)
- Dave, das ist doch "nur" die RKI-Richtlinie. Und Du weisst doch auch, dass Realität und Praxis... nun ja... Ich halte generell ja auch nix von einem "festdatierten" VbW, ein Verband bleibt, bis er schlecht aussieht oder die Kanüle nicht mehr läuft. Aber, man sollte auch z.B. diese Richtlinie kennen, denn sie können dann schnell mal Grundlage eines (Rechts-)Streites sein und selbst ich als Schüler mache Sachen anders als die Therorie es mir gebietet, kenne aber den optimalen/theroretisch korrekten Vorgang... --Lars 18:39, 5. Apr 2008 (CEST)
Klar, aber einen Braunülenverband auf das 3.LJ/2.Semester zu legen finde ich richtig geil... denn 6 Monate später musst du auch alleine große abdominelle Wunden spülen und verbinden können... aber nun ja das RKI und das Krankenpflegegesetz... ach by the way hat schon mal wer ne gelbe Braunüle gesehen? Only my two cent...Dave 19:21, 5. Apr 2008 (CEST)
- Vollkommen klar. Aber es sind Schüler gemeint, die die dreijährige Ausbildung machen und sich im 2. Semester, also am Ende des ersten Jahres befinden. Ich habe btw schon im ersten Einsatz VVK-VbW durchgeführt. Und ich denke nach einer guten Anleitung ist dies auch möglich. Eine 24er Kanüle findet man, wenn überhaupt in der Pädiatrie. Aber gesehen habe ich auch noch keine, meine Bekanntschaften belaufen sich auf: 22,20,18,16 und 14er also weder 22 noch 17... --Lars 19:30, 5. Apr 2008 (CEST)
Außerdem ist das hier ja nicht die Richtlinie des RKI sondern irgendein Standard aus dem Internet (http://www.meb.uni-bonn.de/pflege/MPO-Standards/BRAUN.html). Richtlinien des Robert-Koch-Instituts sehen ganz anders aus. Aber scheinbar hat bis auf Lars noch keiner hier so etwas gesehen... 85.179.124.216