Diskussion:Pflegende Angehörige
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Habe die Aussage zur "Töchterpflege" entfernt, wo wird der Begriff denn verwendet? Außerdem pflegen ja auch viele Ehefrauen. Männer leisten vielleicht weniger Körperpflege, erledigen aber oft das Finanzielle, Behördenangelegenheiten oder Hauswirtschaftliches. Das muss nicht alles schon in der Einleitung auftauchen. Weitere Änderung: Für den Pflegedienst braucht es keinen Antrag, da der auch privat bezahlt werden kann. Nur wenn man Geld von der Pfl.vers. möchte, muss ein Antrag gestellt werden. Auch das wird im Folgetext dargestellt. --Birgit 22:59, 14. Dez. 2010 (CET)
- Ich kann dem uneingeschränkt zustimmen. --Schwarz 23:08, 14. Dez. 2010 (CET)
Nachtrag: Die Pflege wird auch noch aus anderen Gründen als "familiär-sittlicher Pflicht" oder "Freundschaft" übernommen. Das könnte in einem eigenen Abschnitt (z.B. "Motivation") weiter ausgeführt werden. --Birgit 23:11, 14. Dez. 2010 (CET)
- na ja, hallo, da blendet ihr vielleicht einige Jahre Diskussion um die Tatsachen in der (umfassenden) Altenpflege aus. Z. B.
- Dieter Kreft: Wörterbuch Soziale Arbeit. S. 60/61
- Weitere Literatur zB von Eva Senghaas-Knobloch
- natürlich wären mehr Männer hier sehr wünschenswert. Sie sind nur noch nicht da - deshalb ist das Problem der Doppelbelastungen hier überwiegend weiblich. Und ehrenamtlich ist die Pflege und Betreuung durch Familienangehörige nicht. Das ist ein uneingeschränkt falscher Ausdruck dafür. Nur darauf hingewiesen. Es lässt sich doch so leicht verbessern. --> …… … auf Weiß, 07:34, 15. Dez. 2010 (CET)
- na ja, hallo, da blendet ihr vielleicht einige Jahre Diskussion um die Tatsachen in der (umfassenden) Altenpflege aus. Z. B.
- Das Lemma ist aber ganz allgemein gehalten und bezieht sich nicht nur auf die Pflege alter Menschen, sondern schließt auch beispielsweise die Pflege schwerkranker bzw. behinderter Kinder durch ihre Eltern und Geschwister mit ein. Die "Töchterpflege" kann dann ja mit entspr. Lit.hinweis im Folgetext eingebaut werden und dort kann das Thema durchaus weiter aufgedröselt werden, wer wen wieviel pflegt. Zum anderen Einwand: Wenn Familienangehörige (im engeren Sinne) die Pflege übernehmen, dann passt der Ausdruck "ehrenamtlich" wirklich nicht. "Unentgeltlich" ist es auch nicht immer, das sollte m. E. aber eher im Abschnitt "Situation in D" auseinanderdividiert werden. --Birgit 09:24, 15. Dez. 2010 (CET)
- Nachtrag: Die Männer haben im Jahr 2007 schon einen Anteil von 27% als Hauptpflegeperson erreicht (1991: 17%), Tendenz steigend (Chr. Büker 2009, S. 12). Solange mehr Männer als Frauen Vollzeit arbeiten, ist auch nicht viel anderes zu erwarten. Es gibt genug – auch sehr junge – Frauen in Deutschland, die ihren Platz immer noch in erster Linie zuhause sehen und sich freiwillig in diese Situation begeben – zum Teil auch, um den Anforderungen der "harten" Arbeitswelt zu entgehen. Eine Doppelbelastung haben nur Erwerbstätige (nach Büker 40% der Hauptpflegepersonen, sowohl ♀ als auch ♂ ). --Birgit 11:31, 15. Dez. 2010 (CET)