Diskussion:Kosteneffizienz in der Intensivpflege
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[Bearbeiten] Artikelgeschichte
Habe meinen Artikel überarbeitet und aktualisiert: Viele interne und externe Links sollen die Übersicht bewahren und Zusatzinformationen vermitteln. Allerdings gibt es zur Zeit so viele Diskussionen und Meinungen,dass eine Aktualität schwierig ist.--Kurt Wanka 11:54, 21. Jan 2008 (CET)
Wenn das einer hin bekommt , dann du! Dave 15:08, 21. Jan 2008 (CET)
Habe heute einige nicht mehr aktive Links gelöscht, also Ballast abgeworfen.--Kurt Wanka 17:01, 28. Feb 2008 (CET)
Nach Ablauf der Frist der Protestaktion der Pflegenenden "pflege-uns-reichts", wurde der Absatz "Wir wehren uns" aus dem Artikel gelöscht:--Kurt Wanka 11:09, 30. Mär 2008 (CEST)
Aktuelle DKG - Studie eingearbeitet und Struktur des Artikels geändert: --Kurt Wanka 12:14, 25. Apr 2008 (CEST)
Stellungnahme des Deutschen Pflegerates (DPR) zum „Ulmer-Papier“: [4]/ Dieser Link ist inaktiv und wurde daher gelöscht. --Kurt Wanka 14:20, 6. Jun 2008 (CEST)
Erneute Überarbeitung mit den Zielen Konkretisierung und Aktualität der Inhalte erfolgt:--Kurt Wanka 11:32, 1. Sep 2008 (CEST)
Ärztliche Standesorganisationen waren und sind teilweise skeptisch: Dieser Abschnitt wurde aktualisiert und konkretisiert.--Kurt Wanka 12:22, 31. Okt 2008 (CET)
Erneute Überarbeitung folgt. Vorerst entbehrliche Abschnitte gelöscht.--Kurt Wanka 09:57, 8. Jul. 2009 (UTC)
Nochmals "grobklinisch" gesichtet und ergänzt.--Kurt 16:31, 25. Sep. 2011 (CEST)
[Bearbeiten] Rationalisierung
Hallo Kurt, wie kommt es eigentlich, dass du Rationalisierungsbestrebungen mit der Schaffung rationaler – vernünftiger – Strukturen gleichsetzt. Ich hätte Rationalisierung heute nicht mehr mit Vernunft sondern nur mit wirtschaftlichem Gewinnstreben in Verbindung gebracht. Die Kurzfristigkeit solchen Denkens erscheint, wahrscheinlich nicht nur mir, eher irrational zu sein. Aber wenn ich den roten Link richtig verstehe, kann ja mit einem längeren Beitrag von dir dazu gerechnet werden, der das Rästsel auflöst. LG --Liane Panikknöpfle 09:02, 18. Dez. 2009 (UTC)
- Hallo Lila, mit dem roten Link wollte ich auf den Unterschied zwischen These und Realität hinweisen, die du nun ja ganz trefflich interpretiert hast. Richtig ist: Rationalisierungsbestrebungen werden nur akzeptiert, wenn sie mit der Schaffung rationaler – vernünftiger – Strukturen verbunden sind. Ich werde das so umformulieren müssen! Danke für deine Unterstützung. LG KURT
Was man gleich regeln könnte
- Einsatz der Pflegeassistenten in der Grundpflege und unter Anleitung auch in der Behandlungspflege.
- Stationssekretärinnen, mit Unterstellung bei der pflegerischen Stationsleitung, entlasten die Stationsleitungen von administrativen Aufgaben, damit sie sich innerhalb ihrer Aufsichts- und Anleitungsaufgaben wieder aktiv in den Pflegeprozess einbringen können.
- Servicedienste übernehmen alle pflegefremden Tätigkeiten wie: Reinigung, Ver- und Entsorgung,Essenausgabe und Kurierdienste.
- Die vielfachen organisatorischen Wünsche der Ärzte realisieren Arztassistentinnen, die auch auf dem Stellenplan der Ärzte geführt werden.
- Sekretärinnen und Chefsekretärinnen dürfen vom Schreibtisch aufstehen, um sich die Akten selbst zu holen und die Entlassungsberichte auf die Stationen zu bringen.
- Für Verwaltungsaufgaben gibt es inzwischen viele Berufe, auch aus der Pflege. Die am Patientenbett Tätigen sollte man, zum Vorteil unserer Patienten, mit Verwaltungsaufgaben in Ruhe lassen.
- An Dienstbesprechungen nehmen Vertetrer aller betroffenen Disziplinen teil - also: auch aus der Pflege.
[Bearbeiten] Studie: Kernkompetenzen der Pflege stärken
"Einfache Pflegetätigkeiten sollte nach Ansicht der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) künftig geringer qualifiziertes Personal übernehmen. Für eine entsprechende Umstrukturierung legte das Deutsche Krankenhaus Institut eine Studie im Auftrag der DKG vor.
Nach den Worten von DKG-Präsident Rudolf Kösters könnten Aufgaben im grundpflegerischen Bereich sowie Service und Assistenztätigkeiten für Patienten delegiert werden. Als übertragbare Tätigkeit nennt der Bericht etwa Hol- und Bringdienste, Hilfe bei der Körperpflege, Vor- und Nachbereiten der Utensilien zur Körperpflege sowie hauswirtschaftliche Aufgaben wie Betten beziehen. Alle Tätigkeiten, bei denen der Patient Schaden nehmen könnte oder bei denen es um den Gesundheitszustand des Patienten geht, sollten aber weiter beim qualifizierten Fachpersonal bleiben.
Kösters erhofft sich von einer Übertragung von Tätigkeiten des Pflegedienstes positive Effekte auf einen effizienten Personaleinsatz im Krankenhaus ausgehen können, ohne dass die Qualität der Krankenhausleistungen abnimmt. Gleichzeitig bewirke eine Konzentration auf die Kernkompetenzen der Pflegekräfte eine bessere Nutzung der knappen Ressourcen, die die Mitarbeiter- und Patientenzufriedenheit steigern könne. Wie hoch das Entlastungspotential des examinierten Pflegepersonals im Einzelfall sei, hänge von den krankenhaus-individuellen Gegebenheiten vor Ort ab. Tätigkeiten müssten zu einem zweckmäßigen Aufgabenfeld kombiniert werden. Es ergebe sich sowohl ein Kaskadeneffekt durch die Abgabe delegierbarer Arbeiten an Service- und Pflegeassistenten als auch durch die Übernahme von Aufgaben mit einem höheren Qualifikationsanspruch aus dem bisherigen ärztlichen Bereich. An der Studie zur „Neuordnung von Aufgaben des Pflegedienstes unter Beachtung weiterer Berufsgruppen“ hatten sich 421 Kliniken beteiligt. Die Pflegedienstleitungen waren nach delegationsfähigen Tätigkeiten befragt worden. (tu)" [1]
[Bearbeiten] Internationale Studie zur Intensivpflege gestartet
Köln, 1. Juli 2010. "Die Versorgung von Patienten auf Intensivstationen nimmt kontinuierlich zu. Im Jahr 2008 gab es knapp 24.000 Intensivbetten in Deutschland. Insgesamt wurden mehr als sieben Millionen Pflegetage geleistet. Eine internationale Studie soll nun Vergleiche zu Aufgaben, Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten der Intensivpflegenden im Rahmen der Beatmung und Beatmungsentwöhnung ermöglichen. Die Studienleitung hat die Bloomberg University in Toronto inne. Insgesamt beteiligen sich sieben Länder an der Untersuchung. In enger Abstimmung mit dem Institut für Pflegewissenschaft der Universität Basel hat das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) die bundesdeutsche Koordination der Befragung übernommen." [2]
[Bearbeiten] Meinungen zum Artikel
Erst wenn die Pflege ruiniert ist und kein Patient mehr in die prächtigen und herzlosen Krankenhäuser der Klinikkonzerne kommt, werden auch die Manger und deren Aktionäre feststellen müssen, dass man Geld nicht essen kann.